Polizei warnt vor Trickbetrügern

Landkreis Osterholz (rab). Zwei Rentnerinnen in Worpswede und Lilienthal sind am vergangenen Dienstag Opfer eines sogenannten Enkeltricks geworden. Während eine der beiden Frauen nicht auf den Schwindel einging, hob die andere 5000 Euro von ihrem Konto ab und übergab das Geld an einen noch unbekannten Täter. Der ist seither verschwunden. Weil die Worpsweder Polizei erst einen Tag später von dem Vorfall erfuhr, war es für eine Fahndung bereits zu spät. Die Beamten schließen nicht aus, dass es weitere Opfer gegeben hat und warnen ausdrücklich davor, auf 'Hilferufe' von vermeintlichen Verwandten zu reagieren. Im Zweifel sollten Personen, die Anrufe erhalten, in denen angebliche Verwandte 'finanzielle Notsituationen' vortäuschen, ihre Verwandten erst einmal unter der üblichen Rufnummer zurückrufen. Oder, wenn die nicht erreichbar sind, die Polizei einzuschalten. Keinesfalls sollte unbekannten Personen Geld gegeben werden. Weitere etwaige Opfer können sich an das
13.11.2010, 05:00
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Polizei warnt vor Trickbetrügern
Von Michael Rabba

Landkreis Osterholz (rab). Zwei Rentnerinnen in Worpswede und Lilienthal sind am vergangenen Dienstag Opfer eines sogenannten Enkeltricks geworden. Während eine der beiden Frauen nicht auf den Schwindel einging, hob die andere 5000 Euro von ihrem Konto ab und übergab das Geld an einen noch unbekannten Täter. Der ist seither verschwunden. Weil die Worpsweder Polizei erst einen Tag später von dem Vorfall erfuhr, war es für eine Fahndung bereits zu spät. Die Beamten schließen nicht aus, dass es weitere Opfer gegeben hat und warnen ausdrücklich davor, auf 'Hilferufe' von vermeintlichen Verwandten zu reagieren. Im Zweifel sollten Personen, die Anrufe erhalten, in denen angebliche Verwandte 'finanzielle Notsituationen' vortäuschen, ihre Verwandten erst einmal unter der üblichen Rufnummer zurückrufen. Oder, wenn die nicht erreichbar sind, die Polizei einzuschalten. Keinesfalls sollte unbekannten Personen Geld gegeben werden. Weitere etwaige Opfer können sich an das

Polizeikommissariat in der Stadt oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.

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