Kinder der Grundschule Borgfelder Saatland gewinnen bei Pangea-Mathematikwettbewerb erste Preise

Reich und glücklich in die Ferien

Borgfeld. "Früher war ich gar nicht so gut in Mathe", sagt Kaja Bornholdt aus der Sonnenklasse der Grundschule am Borgfelder Saatland, "das bin ich erst geworden." Ein Satz, bei dem ihrer Klassenlehrerin Martina Otto und den Organisatoren des Pangea-Mathematik-Wettbewerbs ganz warm ums Herz wird. Ihr gemeinsames Ziel: "Den Spaß an der Mathematik und die Motivation zu stärken". Die "Academy Verein für Bildungsberatung" in Kooperation mit dem Mathematikum in Gießen zeichnet in diesem Jahr zum sechsten Mal für den relativ jungen Wettbewerb verantwortlich. Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen drei bis zehn sollen so für das Fach Mathematik motiviert und begeistert werden, heißt es in den Vereinsstatuten. Einfache, logisch lösbare und wenig abstrakte Aufgaben, die sich nahe an der Lebenswirklichkeit der Kinder orientieren, sollen Lust auf Mathe machen. Im Fall von Kaja, Tom und Alexander – alle drei Grundschulkinder am Borgfelder Saatland – ist diese Rechnung offenbar aufgegangen. Jüngst wurden sie in Berlin für ihre besonderen Leistungen prämiert. "Das meiste waren Textaufgaben bei denen wir knobeln sollten", erzählen sie begeistert. Drei Runden standen dabei an. Zuletzt trafen sie sich mit 160 Kindern aus den Jahrgangsstufen drei bis zehn zum großen Rechenfinale in der Hauptstadt. Hier mussten Kaja, Tom und Alexander mündliche und schriftliche Aufgaben lösen. "Das war ziemlich aufregend", erinnert sich Tom.
26.06.2013, 05:00
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Von Pes
Reich und glücklich in die Ferien

Sie punkteten in der Bundeshauptstadt auch für Bremen (von links): Kaja, Tom und Alexander von der Borgfelder Grundschule am Saatland.

Hasselberg

Borgfeld. "Früher war ich gar nicht so gut in Mathe", sagt Kaja Bornholdt aus der Sonnenklasse der Grundschule am Borgfelder Saatland, "das bin ich erst geworden." Ein Satz, bei dem ihrer Klassenlehrerin Martina Otto und den Organisatoren des Pangea-Mathematik-Wettbewerbs ganz warm ums Herz wird. Ihr gemeinsames Ziel: "Den Spaß an der Mathematik und die Motivation zu stärken". Die "Academy Verein für Bildungsberatung" in Kooperation mit dem Mathematikum in Gießen zeichnet in diesem Jahr zum sechsten Mal für den relativ jungen Wettbewerb verantwortlich. Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen drei bis zehn sollen so für das Fach Mathematik motiviert und begeistert werden, heißt es in den Vereinsstatuten. Einfache, logisch lösbare und wenig abstrakte Aufgaben, die sich nahe an der Lebenswirklichkeit der Kinder orientieren, sollen Lust auf Mathe machen. Im Fall von Kaja, Tom und Alexander – alle drei Grundschulkinder am Borgfelder Saatland – ist diese Rechnung offenbar aufgegangen. Jüngst wurden sie in Berlin für ihre besonderen Leistungen prämiert. "Das meiste waren Textaufgaben bei denen wir knobeln sollten", erzählen sie begeistert. Drei Runden standen dabei an. Zuletzt trafen sie sich mit 160 Kindern aus den Jahrgangsstufen drei bis zehn zum großen Rechenfinale in der Hauptstadt. Hier mussten Kaja, Tom und Alexander mündliche und schriftliche Aufgaben lösen. "Das war ziemlich aufregend", erinnert sich Tom.

Pangea in Zahlen: Insgesamt nahmen über 70 000 Kinder am diesjährigen Pangea-Mathematik-Wettbewerb teil. 7833 Kinder traten dabei für die 3. Jahrgangsstufe an. Nur zwölf von ihnen qualifizierten sich letztendlich für das große Finale in Berlin. Kaja Bornholdt aus der Sonnenklasse der Grundschule am Borgfelder Saatland belegte dabei in ihrer Jahrgangsstufe den ersten Platz, ihr Mitschüler Tom Lassmann rechnete sich auf Platz drei. Alexander Freese aus der Sternenklasse wurde für den siebten Platz in Jahrgangsstufe vier prämiert.

Das besondere an dem Ergebnis der jüngst veröffentlichten Pangea-Statistik ist ein positiver Bildungstrend für Bremen im Fach Mathematik. Für die Bundesländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen schafften es jeweils 23 Kinder bis zur Hauptstadtrunde. Das kleine Bundesland Bremen steht hier im Bundesranking auf Platz drei – noch vor Bayern, Thüringen, Berlin, Sachsen und Niedersachsen. Aus Bremen schafften es 15 Kinder aus den Jahrgangsstufen drei bis zehn unter die besten 160 Rechnerinnen und Rechner deutschlandweit, die sich für die Champion-Rechen-Runde qualifizierten. Reich und glücklich gehen viele von ihnen jetzt in Ferien. Denn nicht nur Sachpreise, Hotelübernachtungen und ein aufregendes Rahmenprogramm in Berlin standen für die Knobelkünstlerinnen und -künstler bereit, sondern auch Geldpreise bis zu 300 Euro.

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