Kuhstedter Ortsverein des Roten Kreuzes blickt auf Gründung vor 50 Jahren zurück Rosen für die Blutspender

Kuhstedt. Vor 50 Jahren ist der Kuhstedter Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes gegründet worden. Mit einer kleinen Feier und geladenen Gästen will der Verein dieses Ereignis Freitag, 18.
11.03.2016, 00:00
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Von INGRID MAHNKEN

Vor 50 Jahren ist der Kuhstedter Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes gegründet worden. Mit einer kleinen Feier und geladenen Gästen will der Verein dieses Ereignis Freitag, 18. März, begehen. Doch zuvor – am Mittwoch, 16. März, von 17 bis 20 Uhr im Gasthaus Ahrens – widmet sich der Ortsverein einer Aufgabe, der er sich von Beginn an verschrieben hat: der Blutspende. Anlässlich des Jubiläums gibt es an diesem Tag Rosen für die Spender.

Das Blutspenden hat neben Erste Hilfe, Rettungsdienst, Katastrophen- und Zivilschutz sowie Suchtdienst als fester Bestandteil des bundesweiten komplexen Hilfeleistungssystems des DRK in Kuhstedt eine lange Tradition. Im Juli 1959, bereits sieben Jahre vor der Gründung des örtlichen DRK, fand sich eine örtliche Interessensgemeinschaft zusammen, um die Mitbürger erstmals zur Ader zu lassen. 56 Frauen und Männer fanden sich damals ein.

Seitdem wurden in Kuhstedt nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes bei 105 Terminen von 8182 Personen 4091 Liter Blut (eine Konserve fasst 0,5 Liter) gespendet. Nach heutigem medizinischen Stand profitieren im Schnitt 1,8 Patienten von einer Blutkonserve. 7364 Patienten konnten in dem Zeitraum durch das Zusammenspiel der Blutspender mit den gut 20 ehrenamtlichen Kuhstedter DRK-Helferinnen und dem hauptamtlichen Fachpersonal des Entnahmeteams entweder gerettet, eine Operation beziehungsweise Therapie ermöglicht oder der Gesundheitszustand verbessert werden.

Blutspenden ist jedoch nicht die einzige Aktivität, die den DRK-Ortsverein in Kuhstedt ausmacht. Die zweimal im Jahr mit Unterstützung der Altersabteilung der Feuerwehr organisierten Altkleidersammlungen gehören ebenso dazu wie die Aktivitäten der vor vier Jahren von Edith Bankonier ins Leben gerufenen Strick- und Häkelgruppe. Deren bisher mehr als 300 gehandarbeiteten Wollmützen werden regelmäßig der Krebsfürsorge Bremervörde-Zeven für krebskranke und in Therapie befindliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene gegeben. Die Mützen sollen sich nach Berichten der Handarbeitsgruppe großer Beliebtheit bei den Beschenkten erfreuen.

Als Bankonier vor vier Jahren das Amt der Kuhstedter DRK-Vorsitzenden antrat, endete eine mehr als 45 Jahre währende Ära, nämlich die von Heide Rehbock. Als junge Volksschullehrerin hatte sie 1966 aus Dankbarkeit und Verpflichtung auf Bitten der örtlichen Rotkreuz-Gemeindeschwester Waltraud Beer, den Vorsitz des neugegründeten Vereins übernommen. Denn „Schwester Waltraud“ habe sich um sie gekümmert, als sie allein mit hohem Fieber und Grippe in der kalten Lehrerwohnung ans Bett gefesselt war.

Zu den heute noch lebende Gründungsmitglieder des Kuhstedter DRK gehören neben Heide Rehbock auch Maria-Luise Malz, Lieselotte Schröder, Gisela Schulz, Margret Wintjen, Erika Dallmann und Hans-Karl Grodewald. Den aktuellen Vorstand bilden neben Edith Bankonier deren Stellvertreterin Maria-Luise Malz, Schatzmeisterin Doris Tietjen und Schriftführerin Christa Stelke.

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