Vorplanung für Neubau beginnt Schroeterschule kooperiert mit TVL

Lilienthal. Die Schroeterschule wünscht sich eine dauerhafte Kooperation mit dem Turnverein (TV) Lilienthal, und der Wunsch beruht auf Gegenseitigkeit. Darauf wies der für die Schulen zuständige Abteilungsleiter im Rathaus, Rüdiger Reinicke, im Schulausschuss hin.
02.06.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Wilke

Lilienthal. Die Schroeterschule wünscht sich eine dauerhafte Kooperation mit dem Turnverein (TV) Lilienthal, und der Wunsch beruht auf Gegenseitigkeit. Darauf wies der für die Schulen zuständige Abteilungsleiter im Rathaus, Rüdiger Reinicke, im Schulausschuss hin. Die Zusammenarbeit macht Sinn, denn die Schule und der Sportverein sind Nachbarn und teilen sich die Sporthalle am Konventshof. Das soll beim Neubau der Schroeterschule berücksichtigt werden. 7,5 Millionen Euro sind dafür einkalkuliert, es wird auf Jahre hinaus die größte Investition der Gemeinde bleiben, wie Reinicke betonte.

Bevor die Architekten in die Planung einsteigen, den Raumbedarf ermitteln und Pläne zeichnen, wird die Schroeterschule ihr neues pädagogisches Konzept entwerfen. Die sogenannte Phase null soll in Kürze beginnen, die Architekten sind stets dabei, um die Vorstellungen der Schule umzusetzen. Die Auftaktveranstaltung ist am 12. Juni vorgesehen, und nach den Sommerferien soll es einen Workshop geben. „Wir bauen eine Schule für die nächsten 20, 30 Jahre“, betonte Reinicke. Die Gemeinde wolle die Chance nutzen, „das Bestmögliche zu bauen“. Die Bremer Architektengruppe Rosengart und Partner habe Erfahrung mit Schulneubauten und bringe ihr Knowhow von Anfang an mit ein. Sie plane von Beginn an auch außerschulische Nutzungen mit ein. Allerdings sei klar, dass die schulischen Belange ganz oben stünden, maßgeblich für die Planung und den Neubau sei der Bedarf der Grundschule, die dann auch als Ganztagsschule arbeite.

Die Christdemokratin Tanja Ruczynski war voll des Lobes: Die von den Architekten präsentierten ersten Ideen seien „einfach super“ gewesen. Die Phase null sei der richtige Weg, mit einer gründlichen Planung könne die Gemeinde viel Geld sparen. Die grobe Planung einer dreizügigen Grundschule basiere auf Berechnungen und Schätzungen des Raumbedarfs, den die Arbeitsgruppe Bildung und Region (Biregio) vorgelegt habe, betonte Reinicke. Die Zahlen seien schon zwei Jahre alt. Angesichts des Baubooms in Lilienthals und des Zuzuges von jungen Familien soll der Bedarf neu kalkuliert werden. Das könnte dazu führen, dass die Schroeterschule vierzügig gebaut wird. „Nichts wäre schlimmer, als wenn wir dreizügig bauen und dann am Ende sagen: Hätten wir doch bloß eine vierzügige Schule gebaut“, sagte Reinicke.

Die über 50 Jahre alte Schule aus den 1960er-Jahren soll erst abgerissen werden, wenn der Neubau auf dem großen Schulgelände fertig ist. Bis zum Umzug geht der Unterricht im Altbau weiter (wir berichteten).

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