Seniorenbeirat Hambergen

Mitstreiter für Bürgerbus gesucht

Mit Vertretern der Samtgemeinde Hambergen diskutierte der Seniorenbeirat über aktuelle Themen wie die Suche nach Helfern für das Bürgerbus-Projekt.
22.06.2021, 14:10
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Von Monika Fricke
Mitstreiter für Bürgerbus gesucht

Auch das war Thema bei der Sitzung des Seniorenbeirats: Die Beiratsmitglieder möchte den Senioren ihrer Gemeinde die Möglichkeit bieten, an Angeboten des bundesweiten Projekts "Digitaler Engel" teilzunehmen.

Sebastian Willnow

Hambergen. Eine Menge Themen standen auf der Tagesordnung, der sich die Mitglieder des Seniorenbeirates der Samtgemeinde Hambergen bei ihrer jüngsten Sitzung widmeten. Das aus sieben Mitgliedern bestehende Gremium tagte aufgrund der Corona-Vorgaben mit den Gästen, Samtgemeindebürgermeister Reinhard Kock und Ingo Laschat, Leiter des Geschäftsbereichs Bürgerservice bei der Samtgemeinde, in der großräumigen Lübberstedter Sporthalle. Ein knappes Dutzend interessierter Lübberstedter waren als Zuhörer zur Sitzung dazugestoßen.

Durch die Pandemie waren in den Vergangenen Monaten viele wichtige Planungen in Verzug geraten, berichtete der Pressewart des Beirates, Fred Lück. So auch die öffentliche Informationsveranstaltung, die es zum Betrieb eines Bürgerbusses geben sollte.

Die Agentur Landmobil habe inzwischen die Planung auf den Weg gebracht und der Samtgemeinderat diesbezüglich Entscheidungen getroffen. Eine öffentliche Auftaktveranstaltung soll es voraussichtlich Ende August geben. Dabei wollen die Organisatoren möglichst vielen Bürgern das Konzept vorstellen:  „Wir brauchen nämlich Ehrenamtliche für den Bürgerbusbetrieb“, sagte Fred Lück im Gespräch. Planungs- und Schulungsveranstaltungen seien anschließend geplant. Die Fahrzeugbeschaffung werde  die Samtgemeinde übernehmen, die Agentur Landmobil wird die Verwaltung bei der Auswahl unterstützen.

Zum Thema "Digitalisierung" erklärten die Beiratsmitglieder, dass sie sich um Termine beim bundesweiten Projekt „Digitaler Engel“ bemühen würden. Älteren solle dabei Hilfe bei der Nutzung von Smartphones und Tablets angeboten werden.

Vor dem Hintergrund, das Leben der Älteren in der Samtgemeinde zu verbessern, befasste sich der Seniorenbeirat außerdem mit dem Thema „Altersgerechte Wohnen“. So habe es inzwischen Beratungen mit einem Investor gegeben. Samtgemeinde-Bürgermeister Kock, Lück und der Beiratsvorsitzende Bernd Wellbrock nahmen daran teil. „Es wird ein langwieriger Prozess“, schätzte Lück. Geprüft werden müsse vorrangig, wo es geeignete Grundstücke gebe. Zentrumsnahe Flächen würden vorrangig gewählt. In den kommenden Monaten werde die Verwaltung dazu Näheres mitteilen, so Lück.

Außerdem teilte das Gremium mit, dass es sich einen neuen Treffpunkt für die älteren Bürger in den Ortschaften der Samtgemeinde sowie im Zentrum von Hambergen wünscht. Die Beiratsmitglieder können sich vorstellen, dass beim Neubau einer Kindertagesstätte in Hambergen ein Seniorentreff angegliedert werden könnte. So entstünde ein Treffpunkt für Jung und Alt, eine Art Mehrgenerationenhaus.

Zur Sicherheit der Älteren in der Samtgemeinde informierte sich das Gremium desweiteren über die Nutzung eines „Notfallausweises“ in Scheckkartenform, den jede Person am Körper tragen soll. Im Laufe dieses Jahres würden die Planungen dazu abgeschlossen sein. Zudem hat der Seniorenbeirat 100 Stück Notfalldosen bestellt. Sie sollen mit wichtigen Patienten-Informationen gefüllt werden und im Kühlschrank einer jeden Wohnung aufbewahrt werden:  „Dann weiß der Mediziner immer, wo er wichtige Informationen zum Patienten findet.“ Bürger können sich diese Notfalldosen demnächst in der Apotheke oder bei der Samtgemeinde abholen. Infos gibt Bernd Wellbrock unter Telefon 04793/2753.

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