E-Football

ASV Ihlpohl gewinnt Osterholzer Kreispokal

Der ASV Ihlpohl war an der Konsole nicht zu schlagen: Im Finale um den „EFootball-Kreispokal“ des NFV-Kreises Osterholz setzte sich das Team gegen den 1. FC Osterholz-Scharmbeck durch.
11.01.2021, 09:00
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ASV Ihlpohl gewinnt Osterholzer Kreispokal
Von Dennis Schott

Landkreis Osterholz. Das Fazit von Robin Hilker ist grundsätzlich positiv. Der zweite „eFootball-Kreispokal“ stieß in etwa auf dieselbe Resonanz wie bei der Premiere im vergangenen Jahr. Statt 15 waren diesmal 14 Teams am Start. „Das ist ein bisschen schade, aber immer noch okay“, meint Hilker, der E-Sport-Beauftragte des Fußball-Kreises Osterholz. Den Turniersieg holte sich der ASV Ihlpohl mit Nico Merdes, Luka Haase und Maurice Asendorf, der sich im Finale gegen den 1. FC Osterholz-Scharmbeck um Marvin Alter, Steffen Schöttke und Felix Schliephake deutlich mit 11:4 durchsetzte.

Wirklich umkämpft waren die Partien erst im Halbfinale. Neben den beiden Finalisten hoben sich der TSV Worphausen und der VSK Osterholz-Scharmbeck stark von der Konkurrenz ab. Der VSK und der TSV waren erst in der zweiten Runde eingestiegen, machten aber da schon nachhaltig auf sich aufmerksam. So bezwangen die Kreisstädter den FC Hambergen mit 10:2, die Worphauser den FC Worpswede gar mit 13:1.

Der ASV Ihlpohl und der 1. FC Osterholz-Scharmbeck ließen die bis dato torgefährlichsten Mannschaften des Turniers indes nicht Entfaltung kommen. Es waren spannende Duelle, die sich die Halbfinalisten lieferten und an deren Ende sich die Finalisten gerade einmal mit zwei beziehungsweise einem Tor durchsetzten. Dafür wurde das Finale zu einer klaren Angelegenheit für den ASV. Der Trost für den Verlierer FCO: Durch den Finaleinzug qualifizierte sich auch er für die „eFootball-Niedersachsenmeister“ des NFV, für die bis zum vergangenen Sonnabend gemeldet werden musste.

Insgesamt drei Stunden dauerte der Pokalwettbewerb an der Konsole, der zum ersten Mal ausschließlich online ausgetragen wurde. Im vergangenen Jahr hatten sich die Teilnehmer noch im Vereinsheim des SV Blau-Weiß Bornreihe getroffen. Robin Hilker blickt dabei auf einen (annähernd) reibungslosen Ablauf. „Einige Kleinigkeiten“, meinte Hilker, mussten geklärt und beseitigt werden. So gab es ab und zu Probleme bei der Verbindung der Teilnehmer, außerdem war nicht jeder Teilnehmer mit dem Regelwerk so gut vertraut. „Aber nichts, was man nicht beheben konnte“, sagte Hilker. Der TSV Worphausen und der FC Hambergen streamten ihre Partien zudem auf der Gamer-Palltform „Twitch“, sodass auch der neutrale Beobachter zuschauen konnte.

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