Fußball-Kreisliga Osterholz

Beim FC Worpswede steht die Null

Der FC Worpswede stellt zur Winterpause in der Fußball-Kreisliga Osterholz die Mannschaft mit den meisten weißen Westen.
03.01.2020, 15:28
Lesedauer: 1 Min
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Von Reiner Tienken

Landkreis Osterholz. Den Spruch „Die Null muss stehen“ prägte einst Kulttrainer Huub Stevens beim Bundesligisten FC Schalke 04. Gemeint war damit, eine Partie möglichst ohne Gegentreffer zu überstehen. Der FC Worpswede stellt zur Winterpause in der Fußball-Kreisliga Osterholz die Mannschaft mit den meisten weißen Westen. Der aktuelle Tabellenzweite verhinderte in sieben seiner 15 Meisterschaftsspiele ein Gegentor. Dabei kam der 5:0-Sieg beim TSV Dannenberg kampflos zustande, da der Gegner kein Team aufbieten konnte.

Verwunderlich ist die Stabilität im Defensivbereich des FC Worpswede kaum. Mit Stephen Osei verfügt die Mannschaft von Trainer Patrick Wellbrock über den vermeintlich besten Torhüter der Liga. Sein ganzes Selbstvertrauen stellte der Schlussmann auch beim 1:1-Remis in Wörpedorf unter Beweis, als er einen 50-Meter-Fernschuss von Bjarne Schnakenberg auf sehenswerte Art, nämlich mit der Brust, entschärfte.

In insgesamt 33 Fällen verhinderten die Teams der Fußball-Kreisliga Osterholz in der Hinrunde ein Gegentor. Nach dem FC Worpswede überstanden der SV Lilienthal-Falkenberg und die TuSG Ritterhude II die Hinserie am häufigsten ohne Gegentreffer (je viermal). 13 der 15 Mannschaften vereitelten bisher zumindest einmal einen Gegentreffer. Die Kreisstadt-Teams VSK Osterholz-Scharmbeck II und 1.FC Osterholz-Scharmbeck warten 19/20 noch auf die erste Begegnung ohne einen Einschlag im eigenen Kasten. Immerhin überstand Spitzenreiter SV Löhnhorst auch lediglich ein Spiel der Vorrunde ohne Gegentor (1:0 bei der TSG Wörpedorf).

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