1. Fußball-Kreisklasse Osterholz

Der Bann ist gebrochen: Ritterhude III und Pennigbüttel II fahren ersten Saisonsieg ein

Ausgerechnet im Spiel beim Aufstiegsaspiranten TSV Wallhöfen ist beim SV Komet Pennigbüttel II der Knoten geplatzt. Die Ritterhuder behielten in Freißenbüttel die Oberhand. Alle weiteren Spiele im Überblick.
24.09.2019, 12:57
Lesedauer: 3 Min
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Von Karsten Hollmann
Der Bann ist gebrochen: Ritterhude III und Pennigbüttel II fahren ersten Saisonsieg ein

Pascal Meierdirks musste sich mit dem SV Arminia Freißenbüttel der TuSG Ritterhude III geschlagen geben. Für die Ritterhuder war es der erste Erfolg in dieser Saison.

Tobias Dohr

Landkreis Osterholz. Das Team von Trainer „Pepe“ Diomande behauptete sich dank zweier Treffer von Daniel Busch mit 2:1 im Waldstadion und fuhr seine ersten drei Punkte ein. Der Dritte SV Arminia Freißenbüttel musste gleich auf mehrere Leistungsträger verzichten und ermöglichte der TuSG Ritterhude III auch deshalb mit einem 5:3 den ersten Saisonsieg.

TSV Steden/Hellingst – SFR Heilshorn 2:0 (2:0): Malte Marx überwand SFR-Keeper Jan Gäbler freistehend mit einem Schuss in die linke Ecke zum 1:0. Timon Zehner zog sehenswert von der Strafraumkante ab und erhöhte damit auf 2:0. „Es hätte aber auch durchaus 2:2 zur Pause stehen können. Wir haben nur unsere besser Chancen genutzt“, räumte TSV-Coach Hartmut Hinck ein. Seine in kämpferischer Hinsicht überzeugende Mannschaft verlor im zweiten Durchgang ein wenig den Faden, verteidigte jedoch ihren Vorsprung.

SV Aschwarden II – SG Ohlenstedt/Garlstedt 0:3 (0:3): Ein Treffer von Aschwardens Niklas Fincke wurde nicht anerkannt. „Das war aber kein Abseits“, versicherte SV-Trainer Sven Grusewski. Aus seiner Sicht hätten die Hausherren nach einer Viertelstunde bereits mit 2:0 führen müssen. „Uns fehlte aber einfach die Durchschlagskraft in der Offensive“, bedauerte Grusewski. Beim 2:0 von Andreas Bork passten die Gastgeber im Spielaufbau nicht auf. „Im kämpferischen Bereich kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen“, sagte Sven Grusewski.

TSV Wallhöfen – SV Pennigbüttel II 1:2 (0:1): Die Gäste rührten hinten Beton an und zeigten sich effektiv in der Verwertung ihrer wenigen Möglichkeiten. Die Schwarz-Weißen erspielten sich hingegen eine Fülle an besten Möglichkeiten. „Das Tor war aber wie vernagelt. Wir hätten auch noch zwei Tage weiterspielen können, ohne einen weiteren Treffer zu erzielen“, betonte TSV-Übungsleiter Denis Stelljes. Nach einem Foul an Johann Boger probierte es sein Bruder Andreas Boger beim Strafstoß durch die Mitte und scheiterte.

SV Lilienthal-Falkenberg II – VfR Seebergen 1:3 (1:2): Beim Führungstor für den Gast von Tjark Lohmann waren sich SV-Schlussmann Janis Krause und Verteidiger Till Össelman nicht einig. Dann lud Patrick Riemann Moritz Grotheer zum 2:0 ein. Nach einer Balleroberung von Tim Diekmann flankte Leon Barning auf den Kopf von Christopher Biermann, der gegen die Laufrichtung von VfR-Torwart Nico Cuber auf 1:2 verkürzte. „Wir waren aber vorne nicht zwingend genug“, so SV-Coach Raoul Kanitz.

TSV Dannenberg – SV Azadi 1:1 (0:1): „Azadi hätte zur Pause mit 3:0 in Führung gehen müssen“, teilte TSV-Trainer Steffen Mehrbach mit. Es war nicht zuletzt seinem Torhüter Luca Mörk zu verdanken, dass die Platzherren bis zum Schluss im Spiel blieben. „Wir haben keinen guten Tag erwischt“, sagte Mehrbach. Mario Thiericke war in der Nachspielzeit aber noch nach einem schweren Patzer eines SV-Kickers noch zum 1:1 zur Stelle. „Sonst hätten wir auch kein Tor mehr gemacht“, war sich Steffen Mehrbach sicher.

SV Freißenbüttel – TuSG Ritterhude III 3:5 (2:4): „Wir waren von Anfang an deutlich überlegen“, versicherte TuSG-Coach Dennis Preuß. Robin Trubitz verwandelte einen Freistoß direkt zum 1:0 für die Gäste. Auf Vorlage von Gerrit Schiefner schraubte Daniel Gachov das Ergebnis auf 2:0 in die Höhe. Einen Einwurf von Steffen Schrage verlängerte Felix Kleinekathöfer mit dem Kopf zum 3:1 ins Netz. Robin Trubitz fädelte den Schlusspunkt zum 5:3 von Daniel Gachov ein. „Wir hatten aber Chancen für zehn Tore“, so Preuß.

FC Schwanewede II – ASV Ihlpohl 1:1 (0:0): „Wir haben zwei Punkte verloren, weil wir aus meiner Sicht die klar bessere Mannschaft waren“, stellte FC-Trainer Alexander Zippel fest. Mit einem Fernschuss aus 18 Metern markierte Pascal Spille kurz nach dem Seitentausch das 1:0 für die Bezirksliga-Reserve. „Nach dem Eigentor von Tim Kleppsch zum 1:1 ging bei uns aber gar nichts mehr“, kritisierte Zippel. Er hob dennoch die Leistungen seiner Sechser Maik Pydde und Sven Fricke hervor.

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