TuSG Ritterhude - FC Hambergen Ein klarer Favorit – oder doch nicht?

Der FC Hambergen gab sich bislang keine Blöße, die TuSG Ritterhude dagegen schon. Trotzdem: Für JFCH-Coach ulian Gelies ist die Favoritenrolle nicht klar vergeben.
25.09.2020, 16:56
Lesedauer: 1 Min
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Von Jan-Henrik Gantzkow und Frank Mühlmann

Bezirksliga 3, Staffel 2: Die TuSG Ritterhude musste nach ansteigender Form beim 0:1 in Visselhövede zuletzt einen kleinen Dämpfer hinnehmen – jetzt steht ausgerechnet das Derby gegen den verlustpunktfreien FC Hambergen an. „Die Leistung im letzten Spiel war ein klarer Rückschritt, wir sind am Sonnabend deshalb Außenseiter“, erklärt TuSG-Übungsleiter Bastian Haskamp vor dem Nachbarschaftsduell. Erschwert wird die Aufgabe gegen den spielstarken Tabellenführer durch die angespannte Personalsituation: Unter anderem werden mit Niklas Kutz, Patrick Brouwer und Janluca Grove wichtige Stammkräfte fehlen. Nichtsdestotrotz sieht Haskamp seine Elf keineswegs chancenlos: „Möglich ist immer etwas. Dafür müssen wir aber alles reinhauen und auch die schmerzhaften Meter gehen“, fordert der Ritterhuder Coach.

Für Julian Gelies, Trainer des aktuellen Spitzenreiters, hat die Tabelle nach drei Spieltagen ohnehin noch keinerlei Aussagekraft: „Ritterhude zählt an einem guten Tag sicherlich zum Besten, was die Bezirksliga zu bieten hat und wurde nicht umsonst im Vorfeld zum Favoritenkreis gezählt.“ Hambergens Trainer vermutet auf dem vergleichsweise engen Platz im Ritterhuder Jahnstadion viele intensive Zweikämpfe, die am Ende entscheidend für den Ausgang der Partie sein dürften. Die noch verlustpunktfreien Gäste, die zuletzt sechsmal in Folge nicht gegen die Hammestädter verloren haben, können im Derby wieder mit Innenverteidiger Julian Buhl planen. Stattdessen fehlt gegenüber der Vorwoche jedoch Mittelfeldakteur Steffen Kaluza aus privaten Gründen.

Sonnabend, 16 Uhr, Jahnstadion

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