1. Fußball-Kreisklasse Osterholz Heilshorns Notelf schockt Beckedorf

Trotz einer dünnen Personaldecke gelang dem SFR Heilshorn gegen den SV Grün-Weiß Beckedorf ein Überraschungscoup! Die weiteren Spiele im Überblick.
09.04.2019, 11:04
Lesedauer: 3 Min
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Von Karsten Hollmann

Landkreis Osterholz. A-Junior Tobias Geisler-Knickmann hat beim 3:2-Sieg seines TSV Worphausen im Derby der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz über den TSV Dannenberg II ein gelungenes Debüt zwischen den Pfosten gefeiert. Im Aufstiegsrennen schwächelte der FC Hansa Schwanewede II mit einer überraschenden 0:1-Heimschlappe gegen die TuSG Ritterhude III. Davon profitierte der SV Arminia Freißenbüttel, der nach einem 3:1-Sieg über die SG Ohlenstedt/Garlstedt nun auf einmal auch wieder ganze vorne mitmischt.

SV Nordsode – TSV Meyenburg 5:0, Gast nicht angetreten: „Zwei Tage vor dem Match hatte Meyenburg um eine Verlegung des Spiels gebeten. Da haben wir aber nicht mitgemacht“, teilte SV-Coach John Muskee. Weil dem Gast nicht genügend Spieler zur Verfügung standen, sagte dieser am Vormittag des Spieltages ab.

TV Axstedt – VfR Seebergen/ Rautendorf 2:3 (0:3): „Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen“, ärgerte sich TV-Trainer Dieter Dering. Die Hausherren standen zu tief und gerieten deshalb mit 0:3 ins Hintertreffen. Mit einem Linksschuss aus 20 Metern in die lange Ecke erzielte Pascal Hannuschek das 1:3. Janik Balke lupfte den Ball dann sogar über VfR-Torhüter Andree Lohmann zum 2:3 ins Netz. Im Anschluss holte Balke einen Elfmeter heraus, den Cord Puckhaber allerdings nicht verwertete.

FC Worpswede II – SV Barisspor 0:2 (0:2): Tjerk Johannsen und Rahmi Bayrak bildeten in einem 4-4-2-System des Klassenbesten die beiden Sturmspitzen. Johannsen legte Bayrak nach 19 Minuten das 1:0 auf. Beim 2:0 revanchierte sich Rahmi Bayrak mit einem Zuspiel auf Tjerk Johannsen. „Wir hätten aber auch zweistellig gewinnen können, haben nur die Tore nicht gemacht“, bilanzierte SV-Übungsleiter Halil Ölge. Die drei Punkte seien ihm aber auch wichtiger als ein Kantersieg gewesen.

TSG Wörpedorf II – TSV Steden/Hellingst 1:2 (1:0): „Der Schiedsrichter war nicht auf unserer Seite“, bedauerte TSG-Coach Klaus Albrecht. Referee Reiner Tienken habe seiner Formation zwei klare Elfmeter verweigert. „Dabei wurde Mario Thiericke zweimal förmlich von seinen Gegenspielern niedergestreckt“, versicherte Albrecht. Thiericke staubte nach 20 Minuten zum 1:0 für die Hausherren ab, nachdem Malte Kück einen Eckball von Jan Werner mit dem Kopf an den Querbalken verlängert hatte.

SFR Heilshorn – SV Grün-Weiß Beckedorf 2:1 (0:1): Die Gastgeber landeten mit einer absoluten Notelf einen Überraschungscoup gegen den Aufstiegsanwärter. „Wir hatten aber eine Bombenabwehr, aus der Ahmed Omar und André Hoffmann herausragten“, sagte SFR-Trainer Mirko Sass. Sein Stürmer Dominik Sievers wurde vor dem Strafstoß gefoult, den Daniel Lenk zum 1:1 verwandelte. Das 2:1 besorgte Sievers dann selbst. „Da hat sich Dominik schön durchgesetzt“, ließ Sass wissen.

TSV Worphausen – TSV Dannenberg II 3:2 (2:0): Die Gastgeber schienen nach einem 2:0 vor 80 Zuschauern bereits einem sicheren Erfolg entgegenzustreben. „Aber Dannenberg II hat nie aufgegeben, während wir dann nachließen“, erklärte Worphausens Co-Trainer Alexander Rohde. Der Gast glich auch zum 2:2 aus. Im Anschluss an das 3:2 von Niklas-Timo Knaack vergab Henrik Mittelhäußer eine Riesenchance zum 4:2. Er bekam plötzlich einen Krampf und traf so aus sechs Metern das leere Gehäuse nicht.

SV Freißenbüttel – SG Ohlenstedt/Garlstedt 3:1 (2:1): Das frühe 1:0 von Bonce Ciftci beflügelte das Heimteam nicht. „Wir sind nur schwer ins Spiel gekommen. Unser Gast war in der ersten Halbzeit giftiger“, räumte SV-Coach Martin Wohltmann ein. Doch Bonce Ciftci markierte nach einer guten Rechtsflanke von Fabio van Dinther kurz vor der Pause dennoch das 2:1. Martin Wohltmann lobte besonders seinen Abwehrspieler Ricco Meierdierks sowie seinen Organisator auf der Sechs, Deniz Cengiz.

FC Schwanewede II – TuSG Ritterhude III 0:1 (0:0): „Das war eine katastrophale Leistung meiner Mannschaft“, nahm FC-Übungsleiter Alexander Zippel kein Blatt vor den Mund. Trotzdem hätte der Zweite einen Treffer anbringen können. Ben-Marlin Jessop jagte das Spielgerät jedoch aus einem Meter drüber. Auch sein Bruder Fynn-Louis Jessop vergab eine dicke Gelegenheit. „Wenn man solche Chancen nicht nutzt, darf man sich am Ende nicht über eine Niederlage beschweren“, urteilte Zippel.

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