Osterholzer Jugendfußball

Jugendspielbetrieb: Die Notfallpläne liegen längst bereit

Zum derzeitigen Zeitpunkt scheint nur eines klar: Keine Staffel wird so stattfinden, wie es ursprünglich geplant war. Und: Die Pokalrunden hat Kreisjugendobmann Helmut Schneeloch bereits komplett gestrichen.
29.03.2020, 12:05
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Jugendspielbetrieb: Die Notfallpläne liegen längst bereit
Von Tobias Dohr
Jugendspielbetrieb: Die Notfallpläne liegen längst bereit

Wann der Ball wieder rollen wird, weiß derzeit niemand. Die Pläne für einen Ersatzspielbetrieb liegen aber längst in der Schublade.

Jan Woitas

Die Szenarien der Experten sind düster. Immer wieder ist die Rede davon, dass in diesem Sommer kein Bundesliga-Fußball mehr gespielt wird. Nicht ohne Zuschauer, und mit Zuschauern schon gar nicht. Kein Wunder also, dass sich derzeit auch Hunderte von Nachwuchskickern, Dutzende Jugendtrainer und zahlreiche Eltern Gedanken darüber machen, ob und wann denn wieder gespielt werden kann. Am meisten Gedanken zu diesem Thema macht sich derzeit wohl Helmut Schneeloch. Der Osterholzer Kreisjugendobmann hat laut eigener Aussage bereits mehrere „Notfallpläne“ entworfen.

„Zwei davon musste ich mittlerweile sogar schon wieder in die Tonne schmeißen“, so Schneeloch über die Ungewissheit in Zeiten von Corona. Zum derzeitigen Zeitpunkt scheint nur eines klar: „Keine Staffel wird so stattfinden, wie es ursprünglich geplant war“, sagt Schneeloch. Und: Die Pokalrunden hat der Kreisjugendobmann bereits komplett gestrichen. Nun schaut Schneeloch von Woche zu Woche und überlegt sich, welche Ligaform noch funktionieren würde, wenn der Spielbetrieb zu diesem oder jenem Zeitpunkt wieder losgehen könnte.

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Dabei hat sich Schneeloch eines zur Maxime gemacht: „Überall, wo es irgendwie noch möglich ist, soll am Ende ein Meister gekürt werden.“ Notfalls soll dies auch in Turnierform an nur einem Tag stattfinden. In der U 13, wo es auch um die erstmalige Qualifikation für die Bezirksliga geht, soll ebenfalls unbedingt ein Meister ausgespielt werden.

Sollte der Spielbeginn doch etwas früher wieder aufgenommen werden können, wären auch 4er-Staffeln mit insgesamt sechs Spieltagen noch denkbar. Helmut Schneeloch will diesbezüglich auch noch zeitnah eine Abfrage bei den Vereinen machen, um auszuloten, wer denn am Ende überhaupt noch an welcher Spielbetriebsform teilnehmen kann und will. Eines, das stellt Helmut Schneeloch allerdings auch unmissverständlich klar, können sie beim Kreisfußballverband nicht steuern: „Wenn von oben die Ansage kommt, dass Fußball nicht erlaubt ist, können wir natürlich gar nichts machen. Und diese Entscheidung liegt am Ende leider nicht in unserer Hand.“

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