Kommentar zur Tennis-Sommersaison

Verzwickt

Endlich wieder Tennis! Nun hat der Verband sogar einen Spielbetrieb in Aussicht gestellt. Und was passiert? Die Vereine scheinen nicht zu wollen. Dennis Schott hat sich seine Gedanken dazu gemacht.
27.05.2020, 09:38
Lesedauer: 1 Min
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Verzwickt
Von Dennis Schott
Verzwickt

Tennis in Zeiten von Corona.

FRANCOIS MORI

In keiner anderen Sportart war der Ruf nach einer Lockerung so deutlich zu vernehmen wie im Tennis. Die Abstandsregeln ließen sich hier doch am besten einhalten, so das Hauptargument. Nach den Lockerungen für den Trainingsbetrieb war die Freude groß. Endlich wieder Tennis! Nun hat der Verband sogar einen Spielbetrieb in Aussicht gestellt. Und was passiert? Die Vereine scheinen nicht zu wollen. Das klingt verwunderlich, und das ist es auch. Aber in dieser verzwickten Situation einen Schuldigen auszumachen, wäre falsch. Die Beweggründe der Vereine sind nachvollziehbar, der Vorstoß des Verbands redlich. Die allgemeinen Hygienebedingungen während der Corona-Pandemie machen eine verlässliche Planung eben fast unmöglich. Und es scheint sich zu bewahrheiten, was viele von Beginn an der Corona-Krise prognostiziert haben. Egal, welche Entscheidung gefällt wird, es wird immer unterschiedliche Auffassungen bei der Umsetzung geben.

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