1. Fußball-Kreisklasse Osterholz Mit Köpfchen: Freißenbüttels Felix Fuchs ebnet den Sieg

Der SV Arminia Freißenbüttel ist mit einem Sieg in die Saison gestartet. Seinen bereits zweiten Erfolg feierte derweil der SV Beckedorf, der gleich mit 8:0 gewann. Die Spiele im Überblick.
15.09.2020, 09:43
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Von Karsten Hollmann

Landkreis Osterholz. Noch in der Pause hatte der Trainer des SV Arminia Freißenbüttel, Martin Wohltmann, dem SV-Vereinsvorsitzenden Rudi Fuchs erklärt, dass sein Sohn Felix Fuchs wohl niemals mehr das Kopfballspiel erlernen würde. Eine Minute nach Wiederanpfiff erzielte Fuchs auf Flanke von Jesko Lindemann dann per Kopf das 1:0 und ebnete seinen Farben somit den Weg zum 4:2-Sieg über den ASV Ihlpohl in der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz. Der SV Grün-Weiß Beckedorf unterstrich mit einem 8:0-Erfolg über den TSV Sankt Jürgen deutlich seine Titelambitionen.

ATSV Scharmbeckstotel – TSV Steden/Hellingst 3:0 (0:0): „Wir haben uns gegenüber dem ersten Saisonspiel erheblich gesteigert, vor allem im kämpferischen Bereich“, stellte ATSV-Coach Lars Böttner fest. Dessen Sohn Cedric Böttner leitete kurz nach der Pause mit einer Freistoßflanke auf den Kopf von Ishaq Barrios Vilchez das 1:0 ein. Das 2:0 besorgte Böttner selbst mit einem Solo. Der Spanier Barrios Vilchez fädelte mit einer schönen Hereingabe das 3:0 von Tobias Wulff ein.

SV Aschwarden II – SV Azadi 0:1 (0:1): „Nach unserer Katastrophenleistung zum Saisonauftakt haben wir zumindest wieder teilweise Fußball gespielt“, teilte Azadis Trainer Abdulbari Cakar mit. Den Siegtreffer von Ercan Polat bereitete Mazlum Cakmak vor. „Ich war vor allem mit der Leistung unserer Abwehr zufrieden“, sagte Cakar. Besonders Azad Cakmak habe in der Innenverteidigung eine hervorragende Vorstellung geboten. „In der Vorwoche sind wir hinten nur spazieren gegangen“, ließ Abdulbari Cakar wissen.

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SV Pennigbüttel II – TSV Meyenburg 1:3 (0:0): „Wir haben Meyenburg zu viel spielen lassen“, kritisierte Pennigbüttels Co-Trainer „Pepe“ Diomande. Besonders Tim Hensel im Mittelfeld und Paul-Lukas Ladwig im Angriff nutzten ihre Geschwindigkeitsvorteile aus. Ladwig war auch mit seinen drei Treffern der Matchwinner. Joker Mathis Jaskosch glich mit einem Schuss, bei dem der Ball vom Innenpfosten in den Winkel prallte, für das Heimteam zum 1:1 aus, ehe Paul-Lukas Ladwig den Gäste-Sieg sicherstellte.

TSV Dannenberg II – TSV Sankt Jürgen 2:0 (1:0): Nachdem Jörg Griepe eine Vorlage von Yannick Grube zum 1:0 für die Gastgeber verwertet hatte, verpasste die Kreisliga-Reserve gleich mehrfach die vorzeitige Entscheidung. „Deshalb ist es zum Schluss noch einmal hektisch geworden“, sagte TSV-Coach Steffen Mehrdorf. Nach der Roten Karte gegen ihren Defensivmann Sebastian Jütting hätten die Gäste beinahe in Unterzahl noch egalisiert. Jörg Griepe machte den Sack dann auf Zuspiel von Lennard Stelljes zu.

SV Beckedorf – TSV Neu Sankt Jürgen II 8:0 (4:0): „Ich finde es super, wie unser Gegner trotz des deutlichen Rückstandes bis zum Ende mit fairen Mitteln weitergekämpft hat“, lobte SV-Trainer Wahe Airapetian die Moral des Kontrahenten. Airapetian stellte eine Steigerung gegenüber dem vorausgegangen Match fest und lobte die geschlossene Teamleistung. Nur Steffen Benke traf doppelt. Joker Philip Hecke markierte per Abstauber nach einer tollen Kombination über Vilmar Humann und Steven Holstein mit dem ersten Ballkontakt das 6:0.

SG Ohlenstedt/Garlstedt – FC Schwanewede II 1:3 (0:2): „Hansa II war uns im Aufbau- und Zusammenspiel überlegen“, räumte SG-Coach Björn Fischer ein. Die Hausherren offenbarten Lücken im Zentrum, kamen aber dennoch auch selbst zu guten Gelegenheiten. Denis Cordes vermochte den starken FC-Schlussmann Julian Grön aber nicht aus einem Meter zu überwinden. Erst als bereits alles zu spät war, holte Marcus Brinkwirth noch einen Elfmeter heraus, den Denis Cordes sicher zum Ehrentreffer verwandelte. Mehr war für die SG nicht mehr drin.

SV Freißenbüttel – ASV Ihlpohl 4:2 (0:0): Noch nie in seiner Fußballerlaufbahn hatte Freißenbüttels Felix Fuchs zuvor einen Doppelpack geschnürt. Nach seinem Kopfballtor zum 1:0 machte er den Sack mit einem Schuss mit dem rechten Außenrist zum 4:2 alles klar. „Felix hätte dabei eigentlich den linken Fuß nehmen müssen“, urteilte Martin Wohltmann. Seine Formation habe nach dem 2:2-Ausgleich der Gäste Moral gezeigt. „Wir standen am Abgrund und haben trotzdem noch die Kurve bekommen“, so Wohltmann.

SFR Heilshorn – TuSG Ritterhude III 7:2 (3:1): „Unsere erste Halbzeit war noch nicht das Gelbe vom Ei“, sagte SFR-Übungsleiter Mirko Sass. Er bemängelte, dass sein Team nach dem 3:0 die Zügel hat schleifen lassen. Das 1:0 von Jannik Schrage fädelte Kevin Papyrin mustergültig ein. Dieser tanzte an der Grundlinie gleich zwei Gegenspieler aus. „Unser überragender Spieler war aber Lucas Gley im rechten Mittelfeld“, betonte Sass. Der frühere Scharmbeckstoteler krönte seine famose Darbietung mit zwei Treffern.

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