Tischtennis

Maskenpflicht für Zuschauer soll kommen

Der Deutsche Tischtennis-Bund hat mit einem überarbeiteten COVID 19-Schutz- und Handlungskonzept einen Vorgeschmack gegeben, wie die Tischtennis-Saison ab Anfang September starten könnte.
23.08.2020, 13:40
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Von Frank Mühlmann

Landkreis Osterholz. Der Deutsche Tischtennis-Bund hat mit einem überarbeiteten COVID 19-Schutz- und Handlungskonzept einen Vorgeschmack gegeben, wie die Tischtennis-Saison ab Anfang September starten könnte.

Das schon länger wieder im Training erlaubte Doppel wird wahrscheinlich auch während der Saison zum Einsatz kommen, sodass die bekannten Spielsysteme auch 20/21 Anwendung finden dürften. Eine abschließende Entscheidung hierüber fällen allerdings in Kürze die zuständigen Landesverbände, in der Osterholzer Region also der Tischtennis-Verband Niedersachsen.

Allgegenwärtig wird die Pandemie während der (Mannschafts-)Wettkämpfe jedoch durch eine nun beschlossene „Maskenpflicht“ in der Turnhalle für alle Nichtsporttreibenden. Betroffen davon sind nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Schiedsrichter und pausierenden Teamkollegen. Der Verband begründet diese Entscheidung auf seiner Homepage, da sich der Mund- und Nasenschutz als bundesweit anerkanntes und erfolgreiches Mittel zur Eindämmung des Virus bewährt habe und zu noch mehr Sicherheit beitrage.

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„In jedem Fall ist es zu begrüßen, dass sich die Verbände Gedanken um die Gesundheit ihrer Sportler machen“, macht Ritterhudes Holger Krückemeier deutlich. „Die Einführung der Maskenpflicht für nicht aktive Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer kommt meiner Meinung nach aber eher aus einem Paralleluniversum und wirkt nach der gruseligen Abstiegsregelung im Frühjahr eher wie der nächste Geniestreich des DTTB. Die Vorfreude auf die kommende Saison hat dadurch persönlich einen herben Dämpfer erfahren. Dass Kontaktsport in Gruppen bis zu 50 Personen erlaubt ist, ich aber verschwitzt nach einem anstrengenden Match in einer stickigen Halle mit ausreichend Abstand eine Maske aufsetzen muss, ist einfach für mich nicht mehr nachvollziehbar“, kritisiert der ehemalige Oberligaspieler.

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