Frauenfußball-Bezirksliga Lüneburg

Mindermann trifft bereits nach drei Minuten

Der TSV Timke sorgte früh für klare Verhältnisse. Das 1:0 beim VfL Güldenstern Stade II war letztlich aber nur ein Arbeitssieg. Die weiteren Partie der Frauen-Bezirksliga im Überblick.
16.09.2020, 11:09
Lesedauer: 2 Min
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Von Reiner Tienken

Bezirk Lüneburg. Die SG Beckedorf/Ritterhude (0:4 beim TSV Fischerhude-Quelkhorn) und der FC Hambergen (1:3 beim TSV Bassen) warten in der Frauenfußball-Bezirksliga Lüneburg weiter auf den ersten Punktgewinn der Spielzeit 20/21. Die SG Wittstedt/Driftsethe/Bramstedt stand mit 1:6 beim FC Ostereistedt/Rhade auf verlorenem Posten. Der TSV Timke sammelte derweil mit dem 1:0-Sieg beim VfL Güldenstern Stade II die ersten drei Saisonzähler ein.

FC Ostereistedt/Rhade – SG Wittstedt/Driftsethe/Bramstedt 6:1 (2:0): „Verdiente Niederlage, viele Fehlpässe, schlechtes Zweikampfverhalten, gebrauchter Tag.“ Auf diesen Nenner brachte SG-Trainer Chris Mehrtens den schwachen Auftritt des Aufsteigers in Rhade. Phasenweise erlebte der Coach zumindest gute Ansätze. Die Gäste wirkten jedoch wiederholt nicht hellwach auf dem Platz, sodass der Favorit vor und nach der Pause zu einem Doppelschlag ausholen durfte. Tamara Gerke und Rieke Graap schenkten dem Klassenneuling um Torhüterin Laura Kauß jeweils drei Treffer ein. Dem Gast blieb als Außenseiter nur die Ergebniskosmetik. Jade Looden stand auf Vorlage von Lily Schmidt für den SG-Ehrentreffer zum Endstand Pate.

VfL Güldenstern Stade II – TSV Timke 0:1 (0:1): Viele Aktionen spielten sich während der 90 Minuten auf dem Kunstrasen zwischen den Strafräumen ab. Der Siegtreffer fiel bereits nach drei Minuten. Pauline Mindermann schaltete sich mit in die Offensive ein und bugsierte den Ball nach Vorarbeit von Svenja Stelljes in die Maschen. Lorena Hastedt schrammte nur geringfügig am Führungsausbau vorbei. Die VfL-Torhüterin holte einen Freistoß aus dem Winkel. Die Staderinnen bekamen in der Schlussphase viele Freistöße zugesprochen. Friederike Blanken gab sich im Gäste-Gehäuse indes keine Blöße und zeigte sich bis zum Abpfiff voll auf dem Posten. „Alle waren nach der Partie natürlich extrem glücklich“, kommentierte TSV-Interimscoach Andreas Feldmann den Arbeitssieg am Ottenbecker Damm.

TSV Fischerhude-Quelkhorn – SG Beckedorf/Ritterhude 4:0 (0:0): Bis zur Halbzeit begegnete der Aufsteiger dem Gastgeber auf Augenhöhe. Der Favorit hatte nach Wiederbeginn konditionell mehr zuzusetzen. Dem Gast fehlte etwas die Qualität von der Bank. Tina Gärtner vergab per Strafstoß die beste SG-Torgelegenheit. TSV-Torwächterin Nina Brüning parierte den an Sophie Jaquet verursachten Foulelfmeter (65.). Mit Merle Wiechers fehlte der SG die etatmäßige Torhüterin. „Tina Gärtner hat das für ihre Verhältnisse aber wirklich gut gemacht“, sprach SG-Trainer Torben Schnirring die Aushilfskeeperin frei von jeglicher Schuld an der hohen Niederlage. Die guten Gelegenheiten von Alina Kansy und Laura Stamer führten für den Klassenneuling zu keinem erfolgreichen Abschluss.

TSV Bassen – FC Hambergen 3:1 (2:0): Der Grund für die Niederlage war für den Aufsteiger in der ersten Halbzeit zu suchen. Die Gastgeberinnen wirkten da zielstrebiger. Nina Kobelt umkurvte bei der frühen Führung auch noch Hambergens Torhüterin Sarah Meyerdierks. Joelle Trimpert hatte beim 2:0 leichtes Spiel, den Ball nach einem Gäste-Abspielfehler ins leere Tor zu bugsieren. „Die zweite Halbzeit war dann aber besser von uns. Wir haben uns gegenseitig unterstützt“, umschrieb FCH-Mannschaftsführerin Marie Borsing den Auftritt am Dohmplatz. Der Favorit bettelte da mehrfach um ein Gegentor. In Person von Hannah Maruschke zogen die Grün-Roten dennoch zwischendurch auf 3:0 davon. Indira Indorf gestaltete das Resultat nach einem Gestochere im TSV-Strafraum aber schließlich noch etwas freundlicher für die Elf von Trainerin Romina Hamdy.

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