Reiten Urban-ClassX-Serie: Sicherheitsrunde reicht für Pauline Huber

Die Schleife im M*-Springen hatte Pauline Huber gar nicht eingeplant. Eigentlich hatte die Reiterin des RV St. Jürgen sich auf das anschließende M**-Springen vorbereiten, dort leif es aber nicht wie erhofft.
23.02.2021, 09:45
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Von Karsten Hollmann

Landkreis Osterholz. Trotz Protesten der Grünen wegen der Veranstaltung von Turnieren während des Corona-Lockdowns hat der RFV Holle-Wüsting seine Urban-ClassX-Serie im Reitsport fortgesetzt. Auch die Amateure, die keine finanziellen Interessen mit ihrem Sport verbinden, durften dabei am vergangenen Wochenende beim Springturnier wieder mitwirken. Dabei tat sich unter anderem Pauline Huber vom RV Sankt Jürgen positiv hervor.

Auf ihrem elfjährigen Hannoveraner Wallach Cooper war die 20-Jährige im M*-Springen als Zwölfte der zweiten Abteilung platziert. Sie blieb dabei ohne Abwurf in einer Zeit von 73,66 Sekunden. „Ich wollte erst einmal nur eine sichere Runde hinlegen, um mich auf das M**-Springen vorzubereiten. Deshalb sind wir auch nicht besonders schnell unterwegs gewesen“, teilte Huber mit. Sie sei auch ein wenig überrascht gewesen, dass es dennoch zu einer Schleife reichte – wenn auch nur so gerade eben noch. „Cooper hat wieder sehr gut mitgemacht“, freute sich der Youngster. Ihr Pferd habe auch keine einzige Stange berührt. Alste Janssen vom RRV Rastede kristallisierte sich auf Quidam's Quando ohne Fehler in einer Zeit von 61,95 Sekunden als beste Teilnehmerin heraus und sicherte sich somit den Sieg in der ersten Abteilung. Nach der Prüfung wurden die Sportler nach Leistung auf zwei Abteilungen aufgeteilt.

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Im M**-Springen lief es hingegen nicht nach Plan für Pauline Huber und Cooper. Das Paar gab nach einem Fehler auf. „Cooper war sehr vorsichtig und ging deshalb nicht so flüssig“, ließ die Reiterin aus Sankt Jürgen wissen. Für die Höhen in einem M**-Springen brauche der Wallach einfach noch mehr Routine. „Deshalb probieren wir es lieber beim nächsten M**-Springen noch einmal“, so Huber. Insgesamt sei sie aber mit dem Abschneiden am Wochenende zufrieden gewesen. „Die eine Schleife ist okay, vor allem deshalb, weil ich nicht viel riskiert habe“, sagte Pauline Huber. Die erste Abteilung des M**-Springen entschied Marcia Klobe vom RFV Estetal auf Corax S (0/62,45) zu ihren Gunsten.

Hubers Klubkollegin Pauline Zirwes schrammte auf Magical Emma als Vierte des Standardspringwettbewerbs ohne Abwurf in 49,21 Sekunden nur um 13 Hundertstel Sekunden am Sprung auf das Siegertreppchen vorbei. Ihre Vereinskameradinnen Emily Zirwes auf Columbus (0/58,92) sowie Nele Bergmann auf Steerwolde's Dexter (4/55,36) und auf Perla K (4/56,55) sowie die Reiterinnen des RV Scharmbeckstotel, Annika Kellner auf Cathaluna (4/55,88) und Nele Seecamp auf MP Nina's Boy (5/68,60), verpassten in diesem Wettbewerb eine Schleife. Es triumphierte Marvin Kandziora vom RFV Rütenbrock auf Crazy-Hardbreaker ohne Fehler in 45,10 Sekunden.

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Franziska Breden vom RV Sankt Jürgen bejubelte auf ihrer zehnjährigen Hannoveraner Stute Vendetta mit 60 Zählern und 56,32 Sekunden als Sechste der zweiten Abteilung eine Platzierung im L-Punktespringen. Marie-Luise Dührkop vom RV Schneverdingen setzte sich in dieser Prüfung auf Peter Pan (60/48,10) durch. Auch im A**-Springen langte es für Franziska Breden und Vendetta als Siebte der ersten Abteilung zu einer Platzierung (0/62,23). Emilia Borowski vom Hubertus RV Bremen trug hier auf Palm Beach den Sieg in der ersten Abteilung davon (0/54,87). Scharmbeckstotels Annika Kellner sammelte ebenfalls eine Schleife ein. Im Stilspringwettbewerb mit erlaubter Zeit beanspruchte sie auf ihrer neunjährigen Trakehner Stute Cathaluna mit 7,7 Punkten den zwölften Rang beim Triumph von Linnea Heemsoth vom RV Aller-Weser auf Midnight (8,5 Punkte).

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