Friedensbündnis OHZ Installation soll zum Nachdenken über den Krieg anregen

Mit einer Installation, die am vergangenen Freitag auf dem Marktplatz aufgebaut wurde, möchte das Friedensbündnis OHZ zum Nachdenken über den Krieg in der Ukraine anregen.
05.10.2022, 06:30
Lesedauer: 1 Min
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Von Michael Schön

Das Friedensbündnis OHZ, das die Dienstags-Mahnwachen auf dem Scharmbecker Marktplatz (immer ab 18.30 Uhr) initiiert hat, möchte mit einer Installation zum Nachdenken über den Krieg in der Ukraine anregen – und damit auch über mögliche Wege, die zu einem Frieden führen könnten. Seit Freitag steht das "Nachdenkmal" auf dem Platz an der Kaiser-Wilhelm-Eiche. Aktivisten des Friedensbündnisses OHZ haben die Installation aus Papier und Pappe hergestellt. Soweit es das Wetter erlaubt, soll die Installation die Passanten auf dem Marktplatz dazu anregen, über die Lage in der Ukraine zu diskutieren. „Das war unser Beitrag zum dezentralen Aktionstag der deutschen Friedensbewegung am 1. Oktober“, erläutert Uli Priester vom Friedensbündnis OHZ den Anlass. Es werde oft über den Stand der militärischen Aktionen geredet, und manchmal werde das Leiden in der Ukraine auch vordergründig als Ursache für die Energiekrise für Westeuropa wahrgenommen. „Ängste dazu beherrschen die Gedanken der meisten Menschen", meint der Mitinitiator des Nachdenkmals Klaus Lies: "Wir wollen, dass sie hier nach Möglichkeiten suchen, wie das Leid  der Opfer verringert werden kann.“ Zu dem Themenkomplex wird das Friedensbündnis am 25. Oktober einen Workshop im Kleinbahnhof-Kulturzentrum anbieten. 

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