Museumsanlage mit Markt Aussteller präsentieren Selbstgemachtes

Bei Kunsthandwerkermarkt an der Bördestraße gab es wieder Schönes, Nützliches und Gesundes. Neben Bewährtem war auch Neues zu haben.
16.05.2022, 20:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Christa Neckermann

Osterholz-Scharmbeck. Glück ist käuflich – sofern die Zeitgenossen an Hufeisen als Glücksbringer glauben. Stefan Kunst aus Pennigbüttel sieht sich ein wenig als „Glücksschmied“, wenn er das "Pferdeschuhwerk" in nützliche Accessoires verwandelt, die sich sowohl als rustikale Weinständer auf dem Gartentisch oder als  Rankhilfen im Garten überaus gut machen.

Kunst führten mehrere neue Aussteller, die in diesem Frühling erstmals auf dem Kunsthandwerkermarkt rund um die der Museumsanlage vorstellen. „Wir freuen uns, dass wir ein so großes Interesse von Seiten der Kunstschaffenden an unserem Handwerkermarkt erfahren haben“, sagte Irmgard Windhorst vom Freundeskreis der Museumsanlage.

34 Stände

Bei herrlichem Frühlingswetter genossen die Besucher den Bummel entlang der insgesamt 34 Stände. Und im Anschluss daran genossen viele Flammkuchen aus dem Steinbackofen, Bratwurst oder eine gepflegte Tasse Kaffee mit selbst gemachten Torten und Kuchen. Dabei zeigten sie sich gegenseitig ihre Neuerwerbungen.

Dazu zählte etwa das modische Tierzubehör von Vanessa John aus Osterholz-Scharmbeck. Die junge Frau stellt selbst designte Geschirre für Hunde, Katzen und sogar Frettchen her, Halsbänder für alle Jahreszeiten und Gefühlslagen können ebenfalls bei ihr erworben werden. „Hundehalsbänder mit stylischer Schleife sind total in“, erklärte sie lachend, Kurzleinen halten auch größere Rassen bequem bei Fuß. Auf Wunsch sei auch Maßanfertigung möglich.

Ausgefeilte Münzkunst

Ausgefeilt geht es bei Dieter Danowski zu. Seine Münzkunst nimmt sich alter Heiermänner an, der alten Fünf-Mark-Stücke, die er gekonnt bearbeitet, sodass nur noch der Bundesadler im Kreis stehen bleibt. „Ich habe mir diesen Anhänger gemacht und konnte dann einfach nicht mehr mit der Münzbearbeitung aufhören“, verriet er lachend. Neu dabei waren auch Frauke Schminke und Kerstin Ebert aus Bremen, die erstmals Makramee-Arbeiten und Zeichnungen vorstellten. „Wir sind von dem Gelände hier und dem Publikum begeistert, wir kommen sicherlich wieder“, fassten sie ihre Erfahrungen auf dem Gelände der Museumsanlage zusammen.

Neben etlichen neuen waren auch viele bewährte Aussteller zur Museumsanlage gekommen. Die Goldschmiedinnen Ruth Bellmann und Dagmar Schleier-Quittkat stellten ihre Arbeiten vor und ließen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen.

Scherenschnitt und Naturkosmetik

Margot Hüls aus Stuhr war mit ihren filigranen Scherenschnitten vertreten, bei Peter Eichelbach aus Bremen gab es unter anderem raffiniert gearbeitete Holzkästchen mit Geheimverschluss. Brigitta Raap aus Bremen hatte ihre selbst hergestellte Naturkosmetik mitgebracht, während Bärbel Schachschal-Barth aus Osterholz-Scharmbeck ihre Kunden mit Seiden, Kräutersirup und Likören verwöhnte. Handgemachte Bioseifen dagegen gab es bei Klaus Müller aus Bremen.

Harald Brummerloh hatte gleich ganze Völker für sich arbeiten lassen: Seine Bienen waren auch während der Pandemie fleißig. Und so konnte Brummerloh Blütenhonige und Met anbieten. Fleißig für einen besonders guten Zweck war Nathalia Becker aus Osterholz-Scharmbeck gewesen: Die Kreisstädterin hatte Rhabarber und erste Erdbeeren zu köstlicher Marmelade verarbeitet, ebenso wie andere Obstsorten und verkaufte ihre Marmeladen nun zu Gunsten der Ukraine-Hilfe.

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