Begrüßungsrituale Schwere Verwirrung

Gettofaust, Handschlag, gar Umarmung oder lieber kontaktlos? Begrüßen ist nicht mehr so wie vor der Pandemie. Und warum trifft das Gegenüber meistens eine andere Entscheidung als man selbst, fragt Lars Fischer.
28.05.2022, 08:00
Lesedauer: 1 Min
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Schwere Verwirrung
Von Lars Fischer

Am vergangenen Wochenende war in Osterholz-Scharmbeck wieder Publica. Endlich, freuten sich viele, ist so etwas wieder möglich. Rund 30.000 Menschen kamen auf dem Messegelände an der Stadthalle zusammen. Es gab viele Szenen wie diese, und vermutlich ist es jedem in den vergangenen Wochen mal ähnlich ergangen: Ein Bekannter kommt auf einen zu, und ehe man sich wie selbstverständlich begrüßt, legt die Schere im Kopf los: Gettofaust, Handschlag, gar Umarmung oder lieber kontaktlos? Eigentlich darf man ja wieder, aber nicht vielleicht doch besser etwas vorsichtig sein? Während man noch abwägt, kommt der Andere immer näher, man trifft spontan eine Entscheidung – und das Gegenüber meist eine andere: Fäuste prallen auf ausgestreckte Hände, weit geöffnete Arme fallen ins Nichts, freundlich gemeinte Gesten perlen am anderen stumpf ab. Man lächelt das dann weg, aber eigentlich ist man schwer verwirrt.

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