Sternenglanz und Akzeptanz für couragiertes Engagement

Hannover·Osterholz-Scharmbeck. Die Delegation des VSK Osterholz-Scharmbeck kam Dienstagabend bei der Bekanntgabe der Platzierungen im Wettbewerb "Sterne des Sportes" im VIP-Bereich des Niedersachsenstadions in Hannover (wir berichteten) nicht aus dem Zittern heraus. Draußen hatte ihnen der eisige Wind zugesetzt und drinnen die Spannung. Mit nur einem Punkt Unterschied zum Siegerprojekt erreichten die Osterholz-Scharmbecker einen überzeugenden zweiten Platz. VSK-Vorsitzender Jan Mackenberg, in seiner Eigenschaft als Volksbank-Vorstand und Mitsponsor angereist, bewertete die Entscheidung der unabhängigen Landesjury als "Sternenglanz, der auf ein absolut couragiertes ehrenamtliches Engagement in dieser Ausnahme-Sportart fällt". Damit werde Behinderung in die Akzeptanz getragen.
02.12.2010, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Harry Laube

Hannover·Osterholz-Scharmbeck. Die Delegation des VSK Osterholz-Scharmbeck kam Dienstagabend bei der Bekanntgabe der Platzierungen im Wettbewerb "Sterne des Sportes" im VIP-Bereich des Niedersachsenstadions in Hannover (wir berichteten) nicht aus dem Zittern heraus. Draußen hatte ihnen der eisige Wind zugesetzt und drinnen die Spannung. Mit nur einem Punkt Unterschied zum Siegerprojekt erreichten die Osterholz-Scharmbecker einen überzeugenden zweiten Platz. VSK-Vorsitzender Jan Mackenberg, in seiner Eigenschaft als Volksbank-Vorstand und Mitsponsor angereist, bewertete die Entscheidung der unabhängigen Landesjury als "Sternenglanz, der auf ein absolut couragiertes ehrenamtliches Engagement in dieser Ausnahme-Sportart fällt". Damit werde Behinderung in die Akzeptanz getragen.

Der Preis sei Bestätigung der bisherigen Arbeit, Anerkennung und zugleich Motivation, engagiert weiterzumachen, sagte Mackenberg weiter. Diese Ansicht teilten auch Jürgen Grimm und Karin Simon von den Handicappern sowie Ralf Strömer. "Die Vielzahl der hier gesehenen Projekte ist nicht nur Ansporn weiterzumachen, sondern auch über neue Projekte nachzudenken." Die VSK-Handicapper betreuen inzwischen 27 Kinder und Jugendliche mit Handicap und haben damit ein einzigartiges Angebot in der Region. "Die Mundpropaganda ist gigantisch", schwärmte Karin Simon ins Mikrofon von Moderator Peter-Michael Zernechel (Radio ffn), bevor sie von Minister Uwe Schünemann den Silbernen Stern des Sports erhielt und ihn mit Jürgen Grimm stolz vor die Kameras reckte.

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