Schutz vor Wind und Wetter Symbolkraft für den Mannschaftssport

Mitglieder der Stadtverwaltung, von Klosterholz-Verein und Lions Club haben zwei neue Spielerkabinen am Rasenplatz an der IGS aufgestellt. Die Unterstände sind aus Alu und Acrylglas.
02.03.2018, 16:51
Lesedauer: 2 Min
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Von Christian Valek

Osterholz-Scharmbeck. Klosterholz-Verein und der Lions Club Osterholz wollen ein gemeinsames Zeichen für das Zusammenleben in der Stadt setzen. Deshalb haben sie zwei sogenannte Spielerkabinen für den Rasenplatz an der Integrierten Gesamtschule (IGS) finanziert. Ab sofort haben damit Fußballer von Sportvereinen wie Barisspor, SV Azadi und VSK sowie deren Gäste die Möglichkeit, sich bei Regen unterzustellen. Für Stadtdezernent Sven Uhrhan ist es zugleich ein Beginn mit Symbolkraft. „Es ist ein Mosaikstein auf dem Weg zu einem Vereinssportplatz“, stellte Uhrhan in Aussicht. „Der Platz dient der Integration.“

Die Kosten in Höhe von 3600 Euro werden aus Töpfen der Servicevereine bestritten. 2000 Euro hat der Lions Club beigesteuert, 1500 Euro stammen aus den Einnahmen der Klosterholz-Tombola. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben sich um das Fundament, die Installation und den Aufbau der Unterstände gekümmert. Heiko Meyer vom Gebäudemanagement der Stadtverwaltung hatte die Unterstände ausgesucht.

Die Dächer der Alu-Unterstände bestehen aus einem speziellen Acrylglas, welches auch im Eishockey-Sport verwendet wird. Es zeichne sich durch besondere Zähigkeit und Bruchsicherheit aus, wie jetzt bei einem Ortstermin von der Stadtverwaltung betont wurde. Alle Beteiligten hoffen, dass es damit auch möglichem Vandalismus standhalten kann. Der Aufstellort sei bewusst nah an der Schule gewählt worden.

Halil Ölge von Barisspor Osterholz und Yunus Cakar vom SV Azadi sind froh über die neuen Unterstände. Barisspor spielt in der Kreisliga. Die Sportler des SV Azadi sind nach einem Start in der dritten Fußball-Kreisklasse im vergangenen Jahr die zweite Kreisklasse aufgestiegen. Die Spieler beider Teams waren in den Jahren zuvor Wind und Wetter schutzlos ausgesetzt, wenn sie auf dem Platz spielten. „Wir hatten bei starkem Regen immer die Sportjacken über die Köpfe gezogen“, sagte Yunus Cakar. Gern hätten sie die Unterstände auf der östlichen Seite des Geländes gesehen. Das aber, so die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, sei aus Angst vor Vandalismus nicht umgesetzt worden. „Hier an der IGS ist es doch mehr unter Kontrolle“, sagte Sven Uhrhan.

Ralf Strömer, Jugendleiter vom VSK Osterholz-Scharmbeck, betonte: „Das Projekt wertet den Platz in erster Linie auf.“ Er schätzt das Miteinander auf den Rasenplätzen an der IGS. „Es ist ein respektvoller Umgang aller drei Vereine.“ Er hoffe, dass der Platz zukünftig weiter aufgewertet werde.

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