Kinder können "Rabe Romulus erforscht das Alte Rom" an drei Tagen sehen Theaterzug hält in Worpswede

„Rabe Romulus erforscht das Alte Rom“ ist ein Theaterstück für Kinder. Zu sehen ist es im Ozeanblauen Zug des Theaterprojekts „Das letzte Kleinod“.
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Von Michael Schön

„Rabe Romulus erforscht das Alte Rom“ ist ein Theaterstück für Kinder, das mit Schauspiel, Figuren, Instrumenten und Gesang spannende Geschichten aus der klassischen Antike erzählt. Und zwar im Ozeanblauen Zug des Theaterprojekts „Das letzte Kleinod“. Der unternimmt seit November via Schienennetz eine Tournee im Elbe-Weser-Dreieck, steht heute noch am Bahnhof Bremervörde im Gleis und gastiert am Sonntag, 7. Dezember, sowie den beiden folgenden Tagen am Bahnhof Worpswede.

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„Rabe Romulus erforscht das Alte Rom“ wird für Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren gespielt und richtet sich an Kindergärten, Grundschulen und Familien. Das Stück, das nach dem Tournee-Auftakt in Bremervörde am Sonntag erstmals in Worpswede aufgeführt wird, kommt mit zwei Schauspielerinnen aus. Sie spielen die Figuren in unterschiedlichen Techniken und sorgen darüber hinaus für die Live-Musik mit Streichpsalter und Tamburin.

Die zehn Eisenbahnwagen des Theaters „Das Letzte Kleinod“ sind am historischen Bahnhof von Geestenseth stationiert. Mit dem Ozeanblauen Zug realisiert die Künstlergruppe Theaterprojekte auf dem Schienenwege. Der 130 Meter lange Zug wurde kürzlich aufwendig saniert und ist zugelassen fürs öffentliche Schienennetz. In vier Schlafwagen können dort bis zu 17 Mitwirkende in Einzelkabinen wohnen. Ein Speisewagen hat bis zu 32 Sitzplätze, in einer modernen Großküche können 120 Personen am Tag versorgt werden. Vor oder nach der Vorstellung können die Gruppen nach Anmeldung picknicken – im Speisewagen, der als Café eingerichtet ist. Im Zug gibt es außerdem ein Theaterstudio, ein Büro, Werkstätten und einen Güterwaggon für Theatertechnik.

Auf dem Abstellgleis

Jeden Herbst richtet die Truppe in ehemaligen Personenwaggons ein rollendes Kindertheater ein. Bis zu 50 Mädchen und Jungen finden dort Platz. Eine Lokomotive der Bahngesellschaft EVB zieht die Waggons über die Bahnstrecken des Elbe-Weser-Dreiecks. Auf den Abstellgleisen von kleinen Landbahnhöfen bleiben sie dann während der Zeit der Aufführungen stehen.

Die Handlung handelt vom Raben Romulus, der ein großer Kenner der römischen Geschichte ist. Wann immer er im Altpapier Geschichtsbücher oder Zeitschriften findet, greift er sich Artikel und Berichte über das Leben im Alten Rom heraus. In Julius hat er einen guten Zuhörer und Mitspieler gefunden: Sie bauen ein Aquädukt nach und erleben mit den Gladiatoren im Kolosseum, was „panem et circenses“ (Brot und Spiele) bedeutet. Zusammen ermöglichen sie es einem Haufen Gänse, Rom vor der Eroberung zu bewahren. Sie wandeln auf den Spuren von Caesar.

Eines Tages findet Rabe Romulus im Altpapier ein Preisausschreiben zum Thema „Altes Rom“. Der Gewinner des großen Römer-Quiz‘ mit Loretta Lauch wird zu einer Reise nach Rom für zwei Personen eingeladen. Kurzerhand meldet Rabe Romulus seinen Freund Julius an. Wird dieser es wohl schaffen, die Traumreise nach Rom für sich und den Raben Romulus zu gewinnen? Es ist ein spannender Wettkampf, in dem auch das Publikum sein Wissen unter Beweis stellen kann. Brot und Spiele für alle!

Die Vorstellung dauert etwa 55 Minuten. Am Bremervörder Bahnhof gibt es am heutigen Donnerstag noch drei Vorstellungen. Beginn um 8.30, 9.45 und 11 Uhr. Premiere am Worpsweder Bahnhof ist am Sonntag (Beginn 15 Uhr). Am Montag und Dienstag gibt es drei Vorstellungen, beginnend jeweils um 8.30, 9.45 und 11 Uhr.

Reservierungen und weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0 47 49 / 10 25 64 oder online unter www.das-letzte-kleinod.de.

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