Kinder erfahren das Geheimnis der Hundesprache

Tierischer Ferienspaß beim Hundesportverein

Gnarrenburg. Hunde verstehen lernen und dabei die Angst vor ihnen verlieren: Das war der Grundgedanke der Ferienspaß-Aktion des Hundesport-Vereins Gnarrenburg. Im Rahmen des Gnarrenburger Ferienprogrammes versammelten sich 15 Kinder von acht bis 12 Jahren auf dem Übungsplatz des Hundesportvereines an der Dahldorfer Straße.
19.08.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Marlies Kleemann
Tierischer Ferienspaß beim Hundesportverein

Keine Angst vor großen Hunden. Der Ferienspaß auf dem Übungsplatz des Hundesportvereins Gnarrenburg war garantiert.

Marlies Kleemann

Hunde verstehen lernen und dabei die Angst vor ihnen verlieren: Das war der Grundgedanke der Ferienspaß-Aktion des Hundesport-Vereins Gnarrenburg. Im Rahmen des Gnarrenburger Ferienprogrammes versammelten sich 15 Kinder von acht bis 12 Jahren auf dem Übungsplatz des Hundesportvereines an der Dahldorfer Straße. Steffy Huhn und Jasmin Grotheer hatten sich bereit erklärt, den Kindern anhand kniffliger Rätsel und lustigen Aufgaben das Geheimnis der Hundesprache näher zu bringen.

„Könnt ihr euch vorstellen, dass Hunde eine andere Sprache haben als Menschen?“ fragte Jasmin Grotheer die interessierten Kinder. Ziel war es, die Kinder mit Reaktionen von fremden Hunden vertraut zu machen. Knurren, bellen, blinzeln, auf der Erde rumschnüffeln, alles habe seine Bedeutung. Und: „Störe niemals einen Hund beim Fressen oder versuche, ihm sein Futter wegzunehmen. Sie reagieren nämlich noch genau wie ihre Vorfahren, die Wölfe.“ Der Hund werde sein Futter mit Knurren und Beißen verteidigen. Auch laufen und jagen Hunde gerne, wenn etwas vor ihnen davonläuft, dann können sie nicht anders und wollen es sich schnappen. „Also laufe nie vor einem Hund davon. Auch nicht, wenn die Angst vor ihm riesengroß ist.“

Jasmin Grotheer fragte die Kinder: „Was machst du, wenn zwei Hunde sich raufen?“ Der siebenjährigen Amelia stand ein großes Fragezeichen auf der Stirn. Jasmin Grotheer erklärte den Kindern, dass die meisten Hunde gerne mit anderen Hunden spielen, dabei könne es jedoch vorkommen, das, wie auch bei den Menschen, aus dem Spiel plötzlich Ernst wird. „Und schon ist eine handfeste Rauferei in Gange. Das heißt, die Hunde hören nicht mehr und lassen sich nicht ablenken.“ Darum sei es wichtig, Erwachsene zu Hilfe zu holen.

Nach einer Weile der Theorie konnten die Kinder mit den Hunden Ronja und Maggy auf dem Parcours ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Fragt sich, wer mehr Spaß dabei hatte, die Hunde oder die Kinder? „Wir achten darauf, dass die Hunde sozialverträglich sind, gut mit Kindern können und sportlich sind“, sagte Steffy Huhn. „Wir kennen die meisten Hunde vom Welpenalter an und können sie gut einschätzen“, erläuterte sie weiter.

Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Kinder Gelegenheit, ihr Wissen in einem großen Hundequiz unter Beweis zu stellen. Der Spaß war garantiert. Wie viele Kinder werden die Eltern abends wohl angefleht haben, einen Hund anzuschaffen?

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