Die Wilstedter Heimatfreunde tagen und ehren ihr engagiertes Mitglied Herta Wobbe

Verein möchte mit Biogas heizen

Die Heizung im Heimathaus Wilstedt ist in die Jahre gekommen. Jetzt denken die Heimatfreunde darüber nach, das Gebäude mit Fernwärme aus der örtlichen Biogasanlage versorgen zu lassen. Das war eines der Themen auf der Jahreshauptversammlung.
18.02.2013, 05:00
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Von Wk
Verein möchte mit Biogas heizen

Herta Wobbe (links), die gute Seele des Heimatvereins Wilstedt, erhielt einen Blumenstrauß von Elisabeth Ensslen, der zweiten Vorsitzenden des Vereins.

Heimatverein

Die Heizung im Heimathaus Wilstedt ist in die Jahre gekommen. Jetzt denken die Heimatfreunde darüber nach, das Gebäude mit Fernwärme aus der örtlichen Biogasanlage versorgen zu lassen. Das war eines der Themen auf der Jahreshauptversammlung.

Wilstedt. Die Heizung im Alten Bahnhof Wilstedt, dem Domizil des Heimatvereins, ist in die Jahre gekommen. Mehr noch, sie arbeitet bei Veranstaltungen am oberen Limit. Dann entsprächen die Abgaswerte nicht mehr den Vorschriften, weiß Karlheinz Wobbe, Vorsitzender des Heimatvereins. Er stellte das Problem auf der Jahreshauptversammlung des Vereins vor.

Aus diesem Grunde habe der Vorstand Überlegungen angestellt, das Heimathaus an die Fernheizung der Biogasanlage anzuschließen, berichtet Hermann Poppe vom Heimatverein. Dadurch sollen auch die Heizkosten erheblich günstiger werden. Der Vorstand der Heimatfreunde erhielt an dem Abend grünes Licht, um mit den Betreibern der Biogasanlage über einen Anschluss des Heimathauses an die Fernwärmeleitung zu verhandeln. 33 Mitglieder waren zur Sitzung erschienen. So mancher habe Bedenken geäußert, dass der Heimatverein für einen Notfall, etwa bei einem Ausfall der Biogaswärme, eine eigene Heizung vorhalten solle, berichtet Poppe. Aber diese Bedenken habe Ex-Bürgermeister Günther Nase zerstreuen können. Das Risiko eines Heizungsausfalls sei gering.

In seinem Rückblick ließ Wobbe die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Dazu zählten die Kohl- und Pinkeltour, das Frühlingsfest, der Kulturabend mit Manfred Andersen sowie das Osternestersuchen am Heimathaus mit Ponyreiten und Draisinenfahrten. Wobbe erwähnte das Torfstechen, an dem auch die vierten Klassen der Wilstedter Grundschule teilnahmen, das Matjesessen mit 102 Personen, das Backofenfest und den Kinderferienspaß mit Werner Burkart am Holzberg. Und er vergaß nicht, an die Fahrradtour nach Worphausen, das Apfelsaftpressen mit Grundschul- und Kindergartenkindern, das Labskausessen, den Adventsbasar, der nicht so gut besucht war, sowie die Adventsfeier im Saal des China-Restaurants zu erinnern.

Der Anbau eines Lagerraums an die alte Schmiede sei inzwischen vollendet, ebenso die Trockenlegung des Kellers, berichtet Poppe. Erfreuliches konnte Kassenwartin Anke Helmken vermelden. Zu Beginn des Jahres 2012 habe der Verein 234 Mitglieder gehabt, am Jahresende seien es trotz Austritt und Tod 240 gewesen. Auch verfüge der Heimatverein über eine gesunde Kassenlage, fasst Poppe die Aussagen der Kassenwartin zusammen. Vereinsmitglied Harald Rudat möchte eine Boccia-Gruppe ins Leben rufen. Als Spielfeld hat er eine Fläche vor dem Heimathaus im Auge. Am Rathaus in Tarmstedt gibt es bereits ein Boccia-Spielfeld, initiiert vom Seniorenbeirat der Samtgemeinde Tarmstedt. Interessierte können dort das Spiel mit den kleinen Kugeln testen. Bei Interesse könne man den Gedanken weiterverfolgen, schlug Wobbe vor. Außerdem regte Rudat an, das große Fenster in der Praxis Riedesel mit eigenen Exponaten zu schmücken. Das sei sicher auch Werbung für den Heimatverein, sagte Hermann Poppe.

Gute Seele des Vereins

"Du bist immer als Erste da, wenn wir eine Veranstaltung haben, sorgst dich vorbildlich um das Wohl unserer Gäste. Herta, du bist die gute Seele unseres Vereins." Mit diesen Worten lobte Elisabeth Ensslen, stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, die Einsatzbereitschaft der Ehefrau des ersten Vorsitzenden. Sie überreichte der laut Poppe völlig Ahnungslosen einen Blumenstrauß unter dem Beifall der Anwesenden.

Abschließend zeigte Erwin Duwe einen alten Film über Wilstedt und das angrenzende Teufelsmoor.

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