WVV-Vorstand für 2009 entlastet Verlust ist durch Rücklagen gedeckt

von Luise Bär
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von Luise Bär

Bramstedt. Vorstand und Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbandes (WVV) Wesermünde-Süd wurden einstimmig für das Wirtschaftsjahr 2009 von der Verbandsmitgliederversammlung entlastet. Wirtschaftsprüfer Jens Bargsten von der BRS Treuhand GmbH Hannover bestätigte einen einwandfreien Jahresabschluss und Geschäftsführung. Die Umsatzentwicklung - und damit die Einnahmen - entsprachen in etwa dem Geschäftsplan. Rohrbrüche, eine neue Steuerungstechnik im Wasserwerk oder höhere Energiekosten führten allerdings zu höheren Aufwendungen, so dass die Bilanz einen Jahresverlust von 117000 Euro ausweist.

Der soll durch die vorhandenen Rücklagen abgedeckt werden. Mit der seit dem 1. März erfolgten Wasserpreiserhöhung sei die weitere Verlustentwicklung begrenzt worden, so dass auch in Zukunft investiert werden kann, erklärte WVV-Geschäftsführer Gerold Wittig. Die wirtschaftliche Situation des Verbandes sei gut und geordnet. Der Verband verfolge nicht den Zweck der Gewinnerzielung. Der auf 1,10 Euro pro 1000 Liter (1 m³) einschließlich Grundpreis und Mehrwertsteuer angehobene Wasserpreis liege weit unter dem Bundesdurchschnitt von 1,91 Euro. Der Wirtschaftsplan 2011 wurde ebenfalls einstimmig genehmigt. Als künftige Aufgaben des Verbandes nannte Wittig die Weiterführung der Rohrleitungserneuerung, Ersatz vorhandener Wassergewinnungsanlagen, Erhaltung der Grundwasserqualität, Umsetzung des digitalen Leitungskatasters, Neubau eines Absetzbeckens und Sanierung des Reinwasserbehälters.

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