Rita Müller lud mit Künstlern in ihre Oase in Heilshorn ein

Viel Leben im Garten

Heilshorn. Der Garten von Rita Müller am Hermann-Löns-Weg in Heilshorn ist eine Wohlfühloase. Das konnten die Besucher ihrer Ausstellung "Gartenleben" feststellen. Versteckt hinter einer hohen Hecke erwarten den Gast Staudenbeete, Rosenrabatten, Rasenflächen, ein kleiner Teich und eine blumenumrankte Pergola.
12.07.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Ilse Okken

Heilshorn. Der Garten von Rita Müller am Hermann-Löns-Weg in Heilshorn ist eine Wohlfühloase. Das konnten die Besucher ihrer Ausstellung "Gartenleben" feststellen. Versteckt hinter einer hohen Hecke erwarten den Gast Staudenbeete, Rosenrabatten, Rasenflächen, ein kleiner Teich und eine blumenumrankte Pergola.

Zwischen Bodendeckern und Buchshecken entfaltet sich eine Farbenpracht aus Blüten und Blättern. Rosen, Lilien, Elfenspiegel, Geranien, Mohn und Dahlien leuchten um die Wette. Bienen summen in den Blüten, Schmetterlinge flattern umher, und der Frosch sonnt sich auf einem Stein. Im Gewächshaus wachsen Tomaten und Basilikum. Im kleinen Nutzgarten stehen Pflücksalat, Erdbeeren, Kürbisse und Kräuter. Zwei Zitronenbäume haben die Früchte für den selbst gebackenen Kuchen geliefert, den sich die Besucher in der rosenumrankten Pergola schmecken lassen konnten. Die Johannisbeeren haben die Vögel schon abgeerntet. Heiko Schulze aus Heilshorn war von der Pracht der Farben beeindruckt. Seine Frau Erika schnupperte an den Rosen und fand die Flächenaufteilung des Gartens interessant.

Rita Müller wuchs auf einem Bauerhof auf. Seit 25 Jahren lebt sie in Heilshorn. Der Garten ist für sie Fitnesscenter und Seelentröster zugleich. Hier kann sie vom Alltag abschalten. "Im Frühling muss man vieles anlegen, im Herbst aufräumen. Aber im Sommer kann man den Garten ohne viel Arbeit allein oder mit Freunden genießen." Früher hat sie als Schmuckgestalterin oft Ausstellungen organisiert. "Meine Freunde sagen, ich kann es nicht lassen."

Ingrid Holm aus Worpswede steuerte frostfeste Spießgesellen zum "Gartenleben" bei. Platziert in den Beeten, lugten die schrägen Vögel, frechen Gänse und bunten Fische zwischen Blüten und Blättern hervor. "Ich beobachte Tiere und schaue mir an, wie die Menschen miteinander umgehen. Das inspiriert mich", so die Keramikerin. Ihre Stecker könnten im Garten überwintern, ohne dass die Farbe abplatzt. Sie brenne sie bei so hohen Temperaturen, dass die Glasur "verglast".

Der Hobbyfotograf Philip Mehrbach aus Bremen präsentierte während der Ausstellung bei Rita Müller im hölzernen Gartenhaus verfremdete Landschaftsfotos. Seine Macroaufnahmen von Blütenkelchen zeigen die Vielfalt und Schönheit der Pflanzenwelt aus ungewöhnlicher Perspektive.

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