Verfügung im Landkreis Osterholz Vogelgrippe: Geflügel muss in den Stall

Die Osterholzer Kreisverwaltung hat angeordnet, dass Geflügelbestände ab Donnerstag, 18. November, nicht mehr im Freiland gehalten werden dürfen. Hintergrund sind Fälle von Geflügelpest in Norddeutschland.
16.11.2021, 14:43
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Vogelgrippe: Geflügel muss in den Stall
Von Antje Borstelmann

Landkreis Osterholz. Nachdem bei Wildvögeln, aber auch bei Wildenten in den Landkreisen Cuxhaven und Wesermarsch die als Geflügelpest bekannte  Vogelgrippe festgestellt wurde und in den Landkreisen Cloppenburg, Aurich und Nienburg  bereits mehrere Hausgeflügelbestände betroffen sind, hat die Osterholzer Kreisverwaltung am Dienstag die Freilandhaltung von Geflügel im Kreisgebiet verboten. Ziel der ab Donnerstag, 18. November, geltenden sogenannten  Aufstallung ist es, die Gefahr, dass der Geflügelpesterreger in die hiesigen Nutzgeflügelbestände eingetragen wird, zu reduzieren. Die Krankheit  kann bei infizierten Tieren zu massenhaftem Verenden  führen. 

Alle Geflügelbesitzer im Landkreis, die eine Freilandhaltung betreiben, müssen ihr Geflügel bis auf weiteres in geschlossenen Ställen oder unter einem überstehenden dichten Dach  mit Seitenwänden aus vogeldichtem Draht unterbringen. Futter, Einstreu und Sonstiges muss für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. Lediglich in begründeten Einzelfällen sind laut Verwaltung auf Antrag Ausnahmen von der Aufstallungspflicht möglich. Ein entsprechendes Formular kann auf unter www.landkreis-osterholz.de/gefluegelpest heruntergeladen werden.

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