Unterschriftensammlungen geplant Volksbegehren: Initiative gibt Gas

Landkreis Osterholz. Rund drei Monate bleiben den Unterstützern des Volksbegehrens "für gute Schulen" in Niedersachsen noch, um Unterschriften für ihr Anliegen zu sammeln, das Abitur nach zwölf Schuljahren wieder zu kippen. Auch im Landkreis Osterholz wollen sich die Initiatoren in den verbleibenden Wochen noch einmal ordentlich ins Zeug legen, um die Unterschriftenquote nach oben zu schrauben. Sammelaktionen sind am 21. Januar in Lilienthal, am 11. Februar in Ritterhude und am 26. Februar in Loxstedt geplant. Auch in Grasberg sollen weitere Unterschriften gesammelt werden.
20.01.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Lutz Rode

Landkreis Osterholz. Rund drei Monate bleiben den Unterstützern des Volksbegehrens "für gute Schulen" in Niedersachsen noch, um Unterschriften für ihr Anliegen zu sammeln, das Abitur nach zwölf Schuljahren wieder zu kippen. Auch im Landkreis Osterholz wollen sich die Initiatoren in den verbleibenden Wochen noch einmal ordentlich ins Zeug legen, um die Unterschriftenquote nach oben zu schrauben. Sammelaktionen sind am 21. Januar in Lilienthal, am 11. Februar in Ritterhude und am 26. Februar in Loxstedt geplant. Auch in Grasberg sollen weitere Unterschriften gesammelt werden.

Das Potenzial nach oben sei nach wie vor in allen Gemeinden vorhanden, meint Anne Deutsch und verweist auf die aktuelle Sammelstatistik: Demnach sind im Landkreis Osterholz mit Stand vom 15. Dezember 8600 Unterschriften gesammelt worden. Während in Osterholz-Scharmbeck, Worpswede, Schwanewede, Ritterhude und Hambergen bereits mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten mit ihrer Unterschrift das Volksbegehren unterstützt haben, hinken Lilienthal und Grasberg noch hinterher. Grasberg kann erst 122 Unterschriften vorweisen, während Lilienthal mit 871 Unterschriften dabei ist. Die Quote von zehn Prozent ist bedeutsam, weil diese Hürde landesweit genommen werden muss, um das Volksbegehren weiter voranzubringen.

Die Initiatoren des Volksbegehrens verfolgen unter anderem das Ziel, dass Gymnasien und Gesamtschulen zur Regelschulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur zurückkehren. Damit sich der Landtag mit dem Gesetzentwurf befasst, der zusammen mit dem Volksbegehren eingereicht werden muss, braucht es landesweit insgesamt 608 730 Unterschriften - zehn Prozent der Wahlberechtigten.

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