70 Einsatzkräfte bekämpfen Brand in Gnarrenburg

Werkstatthalle brennt vollständig nieder

Gnarrenburg. 70 Feuerwehrleute löschten, aber retten konnten sie eine aus bisher unbekannter Ursache am Sonnabendabend in Brand geratene Werkstatthalle in Gnarrenburg nicht mehr. Der Schaden wird auf mehr als 200000 Euro geschätzt.
16.02.2014, 18:00
Lesedauer: 1 Min
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Werkstatthalle brennt vollständig nieder
Von Michael Rabba
Werkstatthalle brennt vollständig nieder
Tim Meyer

70 Feuerwehrleute löschten, aber retten konnten sie eine aus bisher unbekannter Ursache am Sonnabendabend in Brand geratene Werkstatthalle in Gnarrenburg nicht mehr. Der Schaden wird auf mehr als 200000 Euro geschätzt.

70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Findorf, Gnarrenburg und Karlshöfen haben am Sonnabendabend den Brand einer Werkstatthalle an der Findorfer Straße im Gnarrenburger Ortsteil Findorf bekämpft. Anwohner hatten das Feuer gegen 19.25 Uhr entdeckt und per Notruf gemeldet, teilte die Polizei mit. Die Halle eines Transportunternehmens habe beim Eintreffen der drei Feuerwehren komplett in Flammen gestanden, berichtet Timm Meyer, Sprecher des Brandschutzabschnittes Bremervörde.

Starker Funkenflug und viel Rauch

Die Wehren hätten den Brand zwar schon nach einer Stunde unter Kontrolle gehabt. Sie hätten aber nicht verhindern können, dass das Gebäude vollständig ausbrannte. Laut Polizei beträgt der Schaden 200000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Starker Funkenflug habe die Löscharbeiten zu Beginn behindert, berichtet Sprecher des Brandschutzabschnittes weiter. Der Wind habe zudem eine starke Rauchentwicklung zur Folge gehabt. Deshalb seien im rückwärtigen Bereich des Geländes drei Atemschutz-Trupps eingesetzt worden. Weil die Halle einzustürzen drohte – was dann auch geschah –, konnten die Einsatzkräfte den Brand nicht von innen bekämpfen. Das Löschwasser wurde mit drei Pumpen aus dem Oste-Hamme-Kanal geholt. Die Feuerwehren konnten verhindern, dass die Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus übergriffen. Die Wehren Karlshöfen und Gnarrenburg rückten laut Timm Meyer gegen 21.30 Uhr ab.

Die Findorfer Ortswehr sei dann noch „bis in die frühen Nachtstunden“ mit Nachlöscharbeiten beschäftigt gewesen. Geleitet wurde der Einsatz vom stellvertretenden Findorfer Ortsbrandmeister Sven Riemstädt. Auch Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann und Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken waren vor Ort. Ebenso der Rettungswagen Gnarrenburg sowie neben der Polizei Bremervörde auch die Polizei-Tatortgruppe Rotenburg, die umgehend mit den Untersuchungen zur Brandursache begann.

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich in der Werkstatt mehrere Arbeitsmaschinen sowie ein Auto, teilt die Polizei mit. Auch eine auf dem Dach montierte Photovoltaikanlage sei vernichtet worden.

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