Lilienthal Wollhandkrabben sind wieder unterwegs

Zugegeben, es gibt possierlichere Tierchen als die Wollhandkrabbe. Grund zur Panik gibt es bei einer unvorhergesehenen Begegnung mit dem oft mehr als ein Handteller großen Krabbeltier dennoch nicht.
26.09.2016, 17:41
Lesedauer: 1 Min
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Von Michael Wilke

Zugegeben, es gibt possierlichere Tierchen als die Wollhandkrabbe. Grund zur Panik gibt es bei einer unvorhergesehenen Begegnung mit dem oft mehr als ein Handteller großen Krabbeltier dennoch nicht.

Wie von verschiedenen Seiten berichtet wurde, scheinen sich derzeit gerade mal wieder etliche dieser sechsbeinigen Geschöpfe über Gräben und Fleete in Richtung Nordsee aufzumachen, um sich dort zu paaren.

Dass dabei einige der Tierchen an Stellen auftauchen, wo man eher nicht mit ihnen rechnet – etwa in Vorgärten, Kellern oder Tiefgaragen – lässt bei dieser eher nicht alltäglichen Mensch-Tier-Begegnung oftmals beide Seiten in Schockstarre verfallen. Wirklich gefährlich sind die Tiere dabei nicht, und Menschen gehören auch garantiert nicht zu ihrem Beuteschema.

Wer sich aber unsicher über den Umgang mit der um die vorige Jahrhundertwende aus China eingeschleppte invasive Art ist, die sich mittlerweile in unseren Breiten richtig wohl zu fühlen scheint, der kann sich laut dem Umweltbeauftragten der Gemeinde Lilienthal, Jens Heinemann, Rat suchend an die Naturschutzbehörde beim Landkreis Osterholz wenden, erreichbar unter Telefon 0 47 91 / 93 00.

Ansonsten: Ruhig mal einen genaueren Blick auf die sonst eher scheue, aber eben auch recht imposante Spezies mit den zwei wehrhaften Scherenhänden werfen. Und im übrigen gilt: Leben und leben lassen.

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