VW-Audi-Treffen in Weyhe 350 Autofans aus dem Nordwesten zu Gast

Weyhe-Dreye. Dampfende Auspuffe und röhrende Motoren gehören zu jedem VW-Audi-Treffen wie der Boxenstopp zum Formel 1-Rennen. Und genau diese Geräusche waren auch gestern auf dem elften Treffen der VW-Audi-Gemeinschaft NordWest hören.
31.05.2010, 08:35
Lesedauer: 2 Min
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Von Femke Schierenbeck

Weyhe-Dreye. Dampfende Auspuffe und röhrende Motoren gehören zu jedem VW-Audi-Treffen wie der Boxenstopp zum Formel 1-Rennen. Und genau diese Geräusche waren auch am Sonntag auf dem elften Treffen der VW-Audi-Gemeinschaft NordWest hören. Insgesamt 350 Autos wurden auf dem ehemaligen Teppich-Kibek-Gelände nahe des Weyher Ortsteils Dreye zur Schau gestellt und von etwa 2000 begeisterten Besuchern bestaunt.

'Durch das eher durchwachsene Wetter fehlen uns schon einige Autos. Zu Hoch-Zeiten hatten wir hier schon an die 600 Autos stehen', musste Roland Knief bereits zur Mittagszeit feststellen. Aber natürlich hat er auch Verständnis dafür, dass nicht jeder sein Schmuckstück gerne dem Regen aussetzt. Wie empfindlich die Autoliebhaber sind, zeigte sich schon nach einem heftigen Regenschauer. Sobald sich die Sonne wieder zeigte, griffen die Autobesitzer umgehend zu Ledertuch und 'Wisch-Max', um ihre fahrbaren Untersätze trocken zu legen. 'Einige sind auch direkt zur Weser gelaufen, da das Wasser dort sehr sauber ist, um ihre Autos abzuwischen', erzählte Roland Knief.

Die Auto-Freaks, die teilweise aus ganz Deutschland oder sogar aus den Niederlanden angereist waren, tun eben alles, um ihr Auto im besten Licht zu präsentieren und die PS-Zahlen in die Höhe zu treiben, schließlich winkten am Ende des Veranstaltungstages einige Pokale.

Von den Wertungsrichtern wurde aber nicht nur das äußerliche Erscheinungsbild unter die Lupe genommen, auch die Motoren, die Karosserie, die Felgen oder der Kofferraum wurden berücksichtigt. Darüber hinaus verliehen die Veranstalter einige Sonderpokale beispielsweise für die weiteste Anreise oder den größten anwesenden Verein. Insgesamt präsentierte die VW-Audi-Gemeinschaft NordWest einen ganzen Truck voll mit Trophäen.

Die Konkurrenz immer im Visier

Dass die Autoliebhaber nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit in die Aufbereitung ihrer Fahrzeuge investieren, wurde an diesem Tag mehr als deutlich. Vergoldete Motorräume, Dachboxen oder auch die Präsentation von 'Air-Ride-Systemen' (dieses Verfahren ermöglicht das Tieferlegen eines Fahrzeuges auf Knopfdruck) sorgten bei den Besuchern für Staunen. 'Unglaublich, was die Jungs sich alles einfallen lassen - für ihr Hobby', bemerkte ein begeisterter Besucher aus Bremen, während er mit seiner Digitalkamera einige Autos fotografierte.

Auch wenn die meisten Aussteller ihren Fokus vor allem auf ihr eigenes Gefährt richten, so haben sie die Konkurrenz dennoch im Visier. 'Solch ein Treffen ist immer eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen und natürlich auch, um sich Anregungen zu holen', erläuterte ein stolzer Golf-3-Besitzer aus Hannover. Anregungen und Inspirationen fand er diesmal vor allem in Sachen Stil.

Tribals und Verzierungen in allen Farben und Größen schmückten so manch einen Audi oder VW und werten diesen somit auf. Aber ebenso wichtig wie das äußere Erscheinungsbild ist natürlich die Leistung des einzelnen Autos, die auf dem Treffen an dem sogenannten 'Leistungsprüfstand' getestet werden konnte.

Während es sich bei den Ausstellern meist um Männer zwischen 20 und 30 Jahren handelte, entwickeln sich die Treffen inzwischen immer mehr hin zu einer Familien-Veranstaltung. Die sogenannten Tuner reisen teilweise mit der ganzen Familie an und sind mit Campingstühlen und Verpflegung bestens ausgerüstet.

Und auch unter den Schaulustigen waren viele Familien zu sehen, die zwischen den verschiedenen Modellen umherflanierten, Fotos machten oder sich von den jeweiligen Besitzern in die Welt des Tunings einweisen ließen.

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