Junioren der Brinkumer Interessengemeinschaft setzen auf Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung

Anlaufstelle für Jungunternehmer

Die Brinkumer Interessengemeinschaft (BIG) hat bereits 2010 die Abteilung BIG-Junioren aus ihren eigenen Reihen gegründet. Junge Unternehmer finden dort eine Anlaufstelle bei Fragen und Problemen. Was die Junioren außerdem unternehmen und wofür sie stehen, erklärt der Leiter Rainer Cohrs.
24.10.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Kaya Leimann
Anlaufstelle für Jungunternehmer

Rainer Cohrs ist Leiter der Junioren der Brinkumer Interessengemeinschaft. Seit März dieses Jahres kümmert er sich um die Treffen und ist gemeinsam mit den Beteiligten Anlaufstelle für junge Unternehmer bei Fragen und Problemen.

Udo Meissner

Die Brinkumer Interessengemeinschaft (BIG) hat bereits 2010 die Abteilung BIG-Junioren aus ihren eigenen Reihen gegründet. Junge Unternehmer finden dort eine Anlaufstelle bei Fragen und Problemen. Was die Junioren außerdem unternehmen und wofür sie stehen, erklärt der Leiter Rainer Cohrs.

Stuhr. An wen kann ich Fragen als Nachwuchsunternehmer in Brinkum richten? Wie knüpfe ich Kontakte zu anderen Unternehmern? Und wie kann ich mich am Geschehen in der Gemeinde beteiligen? Auf diese Fragen wissen die Junioren der Brinkumer Interessengemeinschaft (BIG) eine Antwort. Seit einigen Jahren werden Treffen unter den jungen Unternehmern organisiert, um laut BIG die Zusammengehörigkeit zu fördern.

"Seit 2010 gibt es die BIG-Junioren. Durch einen Vorstandsbeschluss hatte sich die BIG damals um diese Unterabteilung erweitert", sagt Rainer Cohrs, zuständig für die Junioren. "Vorher hatte das noch Lars Gudat federführend geleitet. Ich bin jetzt seit März dieses Jahres der Leiter." Mittlerweile beteiligen sich die Junioren unter anderem an den Frühjahrs- und Herbstmärkten. "Mit dem Generationswechsel im Vorstand, der länger angestrebt war, hatten wir die Möglichkeit, eine eigene, lockere Gemeinschaft zu bilden." Laut Cohrs sei es das Ziel, Nachwuchsunternehmer zusammenzuführen. "Unter anderem sind es Söhne oder Töchter, die die Firma der Eltern übernommen haben oder junge Menschen, die ihr eigenes Unternehmen leiten", sagt Cohrs. Mit jung seien jedoch keine Neueinsteiger gemeint. Wer sich allerdings alles als jung bezeichnen darf, sei laut Cohrs nicht festgelegt.

Zuvor seien die jüngeren immer etwas "außen vor" gewesen, jetzt habe man die Möglichkeit, den Beteiligten Unterstützung in jeglicher Hinsicht zu bieten. "Wir sind Ansprechpartner bei Fragen, die das eigene Unternehmen betreffen, und eine Art Anlaufstelle. Hauptsächlich unternehmen wir jedoch gemeinsam etwas", sagt Cohrs. Es wird regelmäßig gekegelt, gegrillt und Eisstockschießen gespielt. Auch die Ehepartner der Unternehmer sind bei den Treffen dabei. Man habe in der vergangenen Zeit eine Gemeinschaft mit vertrautem Umgang aufgebaut. Die Zahl der Teilnehmer schwanke bei jedem Treffen zwischen zehn und 30.

"Der Vorstand der Brinkumer Interessengemeinschaft dient uns als Sprachrohr. Unter uns befinden sich nur Unternehmer, die auch Mitglied der BIG sind", sagt Cohrs. Er selbst ist der Interessengemeinschaft 2009 beigetreten und Inhaber der Sicherheitsfirma WWS-Objektschutz in Stuhr. Jeder Unternehmer, der sich in Brinkum engagieren wolle, sei herzlich eingeladen. Ganz allgemein wolle die BIG den Ort beleben und ihn für Besucher noch interessanter machen. Wer sich für die BIG-Junioren interessiert, kann sich unter der E-Mail Adresse junioren@big-brinkum.de an Rainer Corhs und die weiteren Zuständigen wenden.

In Sachen Junioren geht wiederum die Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (ISU) laut dem Vorsitzenden Harald Krokat anders an das Thema heran. "Wir haben keine gesonderte Juniorenabteilung. Bei uns sollen alle in einer großen Gruppe etwas voneinander lernen", sagt er. Für die Existenzgründer und die jüngeren Unternehmer wolle man da sein und auf Probleme eingehen. "Innerhalb einer gleichen Branche unterstützen wir uns untereinander. Neueinsteiger nehmen wir an die Hand", sagt Krokat. Bei der ISU gehe man nicht nach dem Prinzip vor, aus Fehlern zu lernen. Vielmehr wolle man dafür Sorgen, dass der Nachwuchs altbekannte Fallen und Fehler umgeht.

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