Brinkumer Interessengemeinschaft lädt zur Ferienaktion auf die Ziegenwiese / Auch Spiele für Erwachsene im Angebot Auf großer Schatzsuche im Heuhaufen

Stuhr-Brinkum. Helle Aufregung an der Bassumer Straße: Viele Kinder hatten am Sonnabendvormittag mehr als zwei Stunden lang das Gelände auf der Gemeindewiese in Beschlag genommen. Denn es ging das Gerücht umher, dass hier Schätze zu finden seien. Und tatsächlich: Die kleinen (und etwas größeren) Besucher tummelten sich in einem Heuhaufen und wurden immer wieder fündig - unter lauten Begeisterungsrufen. Insgesamt 200 Tennisbälle hatten die Verantwortlichen der Brinkumer Interessengemeinschaft (BIG) versteckt. Und hinter jeder gelben Kugel, die mit einer Nummer versehen war, verbarg sich ein Geschenk. "Die Preise wurden von Stuhrer Unternehmen gespendet", erklärte Rainer Mewe, Vorsitzender der BIG.
25.07.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von ANKE BAYER-THIEMIG

Stuhr-Brinkum. Helle Aufregung an der Bassumer Straße: Viele Kinder hatten am Sonnabendvormittag mehr als zwei Stunden lang das Gelände auf der Gemeindewiese in Beschlag genommen. Denn es ging das Gerücht umher, dass hier Schätze zu finden seien. Und tatsächlich: Die kleinen (und etwas größeren) Besucher tummelten sich in einem Heuhaufen und wurden immer wieder fündig - unter lauten Begeisterungsrufen. Insgesamt 200 Tennisbälle hatten die Verantwortlichen der Brinkumer Interessengemeinschaft (BIG) versteckt. Und hinter jeder gelben Kugel, die mit einer Nummer versehen war, verbarg sich ein Geschenk. "Die Preise wurden von Stuhrer Unternehmen gespendet", erklärte Rainer Mewe, Vorsitzender der BIG.

Je später der Vormittag, desto schwerer wurde die Schatzsuche. Denn zu fortgeschrittener Stunde waren nur noch vereinzelt Bälle zu finden. Da schaute aus dem Heu dann manchmal nur noch der Kopf des Suchenden heraus. Ein Schatz pro Kind war erlaubt. Das war aber sicherlich nicht der einzige Grund, warum die Kinder in Scharen zur Ziegenwiese kamen: Der Sprung in den weichen Haufen reizte den Nachwuchs, der munter und beherzt um die Wette hüpfte. "Es piekst!", war immer wieder zu hören. Dabei hatten die Organisatoren das Heu vom Pferdehof Kasperczyk immer wieder gut aufgelockert.

Das Interesse an dem Ferienangebot sei in den Jahren weiter gewachsen, erklärte Mewe. Und er erinnerte sich, dass es vor fünf Jahren nur 80 Preise gab. "Die Firmen haben sich richtig ins Zeug gelegt", wusste Organisator Heinz-Dieter Meyer. Und so konnten die Schatzfinder dann auch gleich jeden gefundenen Tennisball gegen ein Geschenk eintauschen. Es gab zum Beispiel Bücher, Spiele, Bälle oder Malstifte.

"Ich habe schon sieben Bälle gefunden", freute sich die siebenjährige Marie und zeigte ihre Ausbeute. Einen durfte sie behalten, sechs musste sie wieder verstecken. Im Blickwinkel hatte sie dabei immer ihren Bruder Philipp, der als 14-Jähriger aber nicht mehr mitsuchen durfte. Und auch die sechsjährige Marit war erfolgreich auf Schatzsuche, sie kroch bis zu Boden um fündig zu werden.

"Ich mag das Heu", betonte der siebenjährige Finn - und erzählte weiter, dass er noch länger wühlen darf. Immer wieder wurden die Teilnehmer zu Detektiven, die in einem Heuhaufen die gelben Schätze suchten. Und auch das Wetter spielte mit: Als die ersten Ankömmlinge zur Schatzsuche aufbrechen wollten, zogen zwar ein paar bedrohlich dunkle Wolken auf - doch es klarte bald wieder auf.

Das Glück der Kinder war aber nicht alles, was den Veranstaltern am Herzen lag. "Wir wollen auch, dass die Eltern ins Gespräch kommen", sagte Mewe. Und darum gab es auch noch mehr Spielaktionen wie etwa Sackhüpfen, Hufeisenwerfen oder Torwandschießen. "Da schießt dann auch schon mal der Papa", so Mewe, "oder die Oma zeigt, wie das Sackhüpfen geht." Früher wären auch mal Würstchen angeboten worden, erinnerte sich Mewe, die flogen dann aber teilweise herum. Deswegen sei von diesem Angebot Abstand genommen worden. Allerdings sollen in den nächsten Jahren weitere Spielaktionen starten, dabei denkt er auch an Spiele wie zum Beispiel Eierlaufen.

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