Der Umzug hat sich gelohnt Brinkumer Eislaufvergnügen erfolgreich

Brinkum. Strahlende Gesichter bei den Aktiven von 'Brinkum in Fahrt': Rundum zufrieden zeigten sich die Veranstalter im Pressegespräch über den Verlauf der fünften Auflage des Brinkumer Eislaufvergnügens, das am Sonntag zu Ende gegangen ist.
21.02.2010, 19:11
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Von Hauke Gruhn

Brinkum. Strahlende Gesichter bei den Aktiven von 'Brinkum in Fahrt': Rundum zufrieden zeigten sich die Veranstalter im Pressegespräch über den Verlauf der fünften Auflage des Brinkumer Eislaufvergnügens, das am Sonntag zu Ende gegangen ist. 'Durch den Umzug vom Hotel Bremer Tor auf den Schützenplatz haben wir mehr Platz, das hat sich wirklich gelohnt', sagte Wolfgang Arlt. Genaue Besucherzahlen lagen am Sonntag noch nicht vor, doch der Eindruck war positiv. Arlt: 'Wir glauben, dass mehr Menschen da waren als in den Vorjahren.'

Dabei spielte der kalte Winter den Machern des Eislaufvergnügens durchaus in die Karten: 'Wir hatten schon das passende Wetter mit den Minustemperaturen dieses Jahr', sagte Heiner Rehr. 'Die Winterstimmung hat voll durchgeschlagen', stimmte Wolfgang Arlt zu. Er erinnerte jedoch auch daran, dass es anfangs gerade wegen der eiskalten Witterung draußen Probleme gegeben habe, die Glykol-Maschine zum Laufen zu bekommen.

Mit dem Umzug zum Schützenplatz hat 'Brinkum in Fahrt' die alte Grundidee, mit dem Eislaufvergnügen etwas für die Geschäftswelt im Zentrum des Ortes zu tun, aufgegeben. 'Die Realität hat uns gezeigt, dass der Gedanke nicht so gefruchtet hat', sagte Wolfgang Arlt. 'Ein Vorteil hier ist jetzt, dass wir nicht schon um 22 Uhr Schluss machen müssen. Deshalb haben sich viele Gruppen auch noch abends gesellig im Gastronomiezelt zusammengefunden. Das ist schon gut für die Atmosphäre.' Arlt lobte Ulrike Behrens, Vereinswirtin von Jahn Brinkum, die das Catering übernommen hat und 'sehr engagiert' sei.

Der Renner waren auch in diesem Jahr die Eislaufkurse von Sonja Fokke, die allesamt ausgebucht waren. 'Bei den Schulen gab es in diesem Jahr eine höhere Beteiligung', sagte Horst Peter Simon. 'Aber das könnte trotzdem noch deutlich mehr sein.' Das Blatterlschießen verlief so erfreulich, dass nächstes Jahr eine Neuauflage winkt. 'Wir müssen aber erst einmal wieder das Geld für die Gesamtveranstaltung zusammenbekommen', betonte Wolfgang Arlt. Das seien schließlich immerhin 17000 bis 20000 Euro nur für das Aufstellen und den Betrieb des Eislaufzeltes. Ein Unterfangen, das mit Hilfe von Sponsoren eigentlich gelingen sollte. Denn, so stellte Arlt fest, 'eigentlich ist das Eislaufvergnügen aus Brinkum nicht mehr wegzudenken.'

Ziel ist es laut 'Brinkum in Fahrt', das Eislaufvergnügen zu einem Sportevent auszubauen. Wolfgang Arlt: 'Obwohl alles sehr friedlich lief dieses Jahr und es auch keine Beschwerden von Anwohnern gab: In Sachen Disco sind wir eher zurückhaltend.' Viel Potenzial sieht er bei den bereits gut besuchten Frühschoppen. Auch das Eisstockschießen ist längst ein Selbstläufer. 'Ein Traum wäre ja auch mal Eishockey', sagte Arlt. 'Aber das ist nur schwer realisierbar.'

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