Der Varreler Markt lockte vor allem am Sonnabend viele junge Besucher an Dank Web 2.0 ein voller Erfolg

Rund 1000 Besucher ließen es sich nicht nehmen, am Sonnabend und Sonntag über den Varreler Markt auf dem Gutsgelände zu schlendern. Die Veranstalter hatten dieses Mal nicht nur auf herkömmliche Werbung gesetzt, sondern auch das Internet genutzt.
14.05.2012, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Femke Liebich

Rund 1000 Besucher ließen es sich nicht nehmen, am Sonnabend und Sonntag über den Varreler Markt auf dem Gutsgelände zu schlendern. Die Veranstalter hatten dieses Mal nicht nur auf herkömmliche Werbung gesetzt, sondern auch das Internet genutzt.

Stuhr-Varrel. Facebook macht's möglich - so könnte das Motto des diesjährigen Varreler Marktes lauten, denn genau über diese Plattform verabredeten sich zahlreiche junge Leute um gemeinsam zur Fete "Varrel at Night" am Sonnabendabend auf Gut Varrel zu gehen.

"Wir können wirklich von einem äußerst gelungenen Wochenende sprechen", zog Jürgen Timm, Vorsitzender des veranstaltenden Sparclubs für Heimat und Brauchtumspflege Varreler Krug, am Sonntagnachmittag müde, aber doch glücklich sein Fazit des Wochenendes. In diesem Jahr hat der Verein besonders an der Optimierung der Fete am Sonnabendabend gefeilt. "Ich habe einfach im Internet mehr Werbung gemacht und ein eigenes Facebook-Profil für die Fete eingerichtet", erklärte der stellvertretende Vorsitzende Alexander Carapinha-Hesse sein Erfolgsrezept. "Und damit habe ich wohl den richtigen Riecher gehabt", fügte er glücklich hinzu. Tatsächlich seien am Ende knapp 1000 Menschen aus Stuhr, Weyhe, Syke, Bremen oder Delmenhorst gekommen, und damit habe der Verein die Rekordbesucherzahl aus dem vergangenen Jahr deutlich übertroffen. Ob die gute Resonanz an den leckeren Cocktails an der eigens dafür eingerichteten Bar, an der Live-Übertragung des spannenden DFB-Pokalfinales, an der Musik von DJ Tim

Scholz oder sogar am freien Eintritt lag, konnten die Veranstalter zwar noch nicht endgültig klären, sie freuten sich jedenfalls über eine volle Gutsscheune und eine tolle Fete. "Ich hatte nach unserem letzten Varreler Markt auch online eine Umfrage gestartet, um so Feedback von den Besuchern zu bekommen, sodass wir noch mehr auf die Wünsche unserer Besucher eingehen konnten", sagte Alexander Carapinha-Hesse. "Ich freue mich besonders, dass hier so eine friedliche Atmosphäre herrschte. Irgendwie kannten sich die größtenteils 16- bis 25-Jährigen auch alle, sodass es sehr familiär und harmonisch ablief. Wir hatten zwar einen Sicherheitsdienst, aber der hatte nicht besonders viel zu tun. Pünktlich um 3 Uhr war hier auch Schluss, und da mussten wir auch niemanden rausschmeißen", berichtete Jürgen Timm.

Aber nicht nur mit der Fete war der Sparclub zufrieden, auch die restlichen Programmpunkte der Traditionsveranstaltung, die zum 92. Mal über die Bühne ging, sorgten für viele Besucher rund um das Gut Varrel. Kurz nach der Eröffnung am Sonnabendnachmittag drehten trotz des kühlen Wetters bereits die ersten Kinder ihre Runden in dem beliebten Karussell und einige versuchten sich an der Schießbude. Selbstverständlich hatten zu diesem Zeitpunkt auch schon die diversen Essensbuden vor der Gutsscheune geöffnet.

Nach der Party am Abend war aber am Sonntag keineswegs Katerstimmung angesagt, denn das Programm ging bereits um 11 Uhr mit einem Frühkonzert der Musikfreunde Stuhr weiter. An diesem Tag hatten zudem einige Hobbykünstler ihre Stände aufgebaut und präsentierten ihre diversen kreativen Arbeiten. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto - viele Besucher von nah und fern hatten sich auch dieses Mal wieder den Varreler Markt als Ziel ihres Muttertagsausfluges ausgesucht - schließlich gab es hier am Sonntag nicht nur Erbsensuppe zum Mittag, sondern auch zahlreiche selbstgebackene Kuchen am Nachmittag. "Wir kommen hier einfach immer gerne her. Der Verein gibt sich einfach so viel Mühe, und alles ist so liebevoll geschmückt und organisiert", freute sich eine Besucherin. "Für die Mamas hatten wir auch heute wieder eine Blumen-Tombola organisiert, bei der 150 Blumentöpfe rasend schnell verlost waren", sagte Timm lachend. Den Abschluss des Festwochenendes bildete wie im Jahr zuvor eine

Aufführung des Kasperle-Theaters Villa Kunterbunt. Anschließend waren die rund 20 Mitglieder aus dem Organisationskomitee restlos zufrieden. "Ich denke, dieses Wochenende hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und genau da werden wir nächstes Jahr auch weitermachen", versprach Timm.

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