Vorsichtshalber geschlossen Coronafall im Tarmstedter Rathaus

Wegen eines Coronafalls innerhalb der Belegschaft war das Tarmstedter Rathaus am Donnerstagnachmittag und am Freitag für den Publikumsverkehr geschlossen.
12.11.2021, 17:53
Lesedauer: 2 Min
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Von Johannes Heeg

Tarmstedt. Wegen eines Corona-Falls innerhalb der Belegschaft war das Tarmstedter Rathaus am Donnerstagnachmittag und am Freitag für den Publikumsverkehr geschlossen. Das teilte Samtgemeindebürgermeister Oliver Moje auf Facebook mit. Es handele sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme, weitere Betroffene innerhalb des Hauses gebe es bislang nicht. Und weiter: "Wir werden die Situation weiter beobachten und hoffen, am Montag wieder regulär öffnen zu können."

Eine Verwaltungskraft habe am Dienstag erste Symptome bemerkt und sei gar nicht erst zur Arbeit erschienen, so Moje auf Anfrage. Alle Mitarbeiter seien angehalten worden, sich zu testen.

Wie man sich bei einem positiven Corona-Testergebnis verhält, dazu verweist das Gesundheitsamt auf die Regelungen der niedersächsischen "SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung". So ist verbindlich vorgeschrieben: Sobald jemand ein Testergebnis mit dem Nachweis des Coronavirus bekommt, ist die Person verpflichtet, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Schutz- und Hygienemaßnahmen einzuhalten, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Auch noch nicht vollständig geimpfte Personen, die engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten, müssen sich häuslich isolieren.

Alle nachweislich mit Corona infizierten Personen werden durch das Gesundheitsamt kontaktiert. Bei dem derzeit hohen Fallaufkommen könne dies allerdings nicht immer unmittelbar erfolgen. Das Gesundheitsamt bittet deshalb darum, von allgemeinen Anfragen abzusehen und sich eigenständig zu informieren. Verschiedene Merkblätter können unter www.lk-row.de/fragenantwortencorona heruntergeladen werden. Auf www.niedersachsen.de/coronavirus/quarantaene finden sich ergänzende Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie viele erklärende Grafiken zum Thema.

Unterdessen sei die Corona-Verordnung des Landes an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst. Seit 11. November gilt bereits bei Warnstufe 1 die 2G-Regel bei Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zudem wurde die Testpflicht in Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung erweitert.

Die Verordnung ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.lk-row.de/vorschriftencorona zu finden. Daneben ist die zentrale Corona-Hotline der niedersächsischen Landesregierung unter der Telefonnummer 0511/ 120 60 00 montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr erreichbar.

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