Ministerpräsident zu Besuch Ein großes Kompliment für viele Angebote auf kleinem Raum

Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat schon viele Mehr-Generationen-Häuser besucht. Das Brinkumer Haus hat ihn am Montag dennoch ganz besonders beeindruckt.
20.03.2017, 18:37
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Ein großes Kompliment für viele Angebote auf kleinem Raum
Von Claudia Ihmels

Stuhr-Brinkum. Stephan Weil ist begeistert. „Ich weiß, warum du mich hier her gelotst hast“, sagte er am Montag zu Luzia Moldenhauer, obwohl er erst wenige Minuten vorher das Brinkumer Mehr-Generationen-Haus (MGH) betreten hatte. Die SPD-Landtagsabgeordnete hatte den Niedersächsischen Ministerpräsidenten in ihren Wahlkreis eingeladen, um ihm die Einrichtung an der Bremer Straße zu zeigen. Besonders, dass sich rund 100 Menschen für das MGH ehrenamtlich engagieren, imponierte dem Ministerpräsidenten. „Das kann man gar nicht mit Geld bezahlen“, sagte er.

Eine eine Stunde Zeit nahm sich der Sozialdemokrat, um das Haus kennenzulernen. Und Thomas Schaumlöffel, Vorsitzender der Bürgerstiftung Stuhr als Träger des Hauses, und MGH-Leiterin Daniela Gräf taten alles, um den hohen Besuch in dieser Zeit mit so vielen Informationen wie möglich zu versorgen. Rund 250 000 Euro würde das jährliche Budget des Hauses betragen, rund 100 000 Euro finanziere man über Spenden, 40 000 Euro über Fördergelder von Bund (30 000 Euro) sowie vom Land und der Gemeinde Stuhr (jeweils 5000 Euro), berichtete Schaumlöffel. „Eine starke Leistung, Kompliment“, fand Stephan Weil.

„Das Haus ist eine Begegnungsstätte für Jung und Alt“, so der Vorsitzende der Bürgerstiftung. Daniela Gräf ergänzte, dass jeden Tag etwa 100 Menschen im MGH zu Gast sind. „Eine tolle Leistung“, fand Stephan Weil, der sich anschließend auch davon überzeugen konnte, welche unterschiedlichen Angebote die Menschen in das Haus locken. Beim Spieletreff durfte der Ministerpräsident bei einer Partie Rummikub stören, nebenan ließ er sich beim Computertreff für Senioren erklären, wie man eine E-Mail verschickt. Die kleinen Besucher der Kinderkrippe Löffelchen in der ersten Etage des Hauses waren zwar schon zu Hause, dort fand aber gerade das Angebot „English For Kids“ statt, sodass Weil ganz nebenbei im Gespräch mit den Grundschulkindern seine Englischkenntnisse unter Beweis stellen konnte.

Er habe schon einige Mehr-Generationen-Häuser besucht, so der Ministerpräsident am Ende seiner Besichtigungstour. „Aber ich glaube, dass ich noch in keinem so viele Angebote auf einem so kleinen Raum gesehen habe. Das ist eine sehr schöne Mischung hier“, sagte er und bekannte, dass ihm der Besuch in Brinkum sehr viel Spaß gemacht hat.

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