Vortrag im Brinkumer MGH Ein Grundeinkommen für alle?

Über die unterschiedlichen Konzepte für ein Bedingungsloses Grundeinkommen spricht die Weyherin Maxi Jürgens am kommenden Mittwoch im Brinkumer MGH. „Alles finanzierbar“, sagt sie.
21.08.2017, 17:55
Lesedauer: 2 Min
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Ein Grundeinkommen für alle?
Von Eike Wienbarg

Stuhr-Brinkum. Wenn Maxi Jürgens über das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ spricht, kommt sie aus dem Schwärmen und Erzählen gar nicht mehr heraus. Die Weyherin ist bei der Partei Bündnis Grundeinkommen aktiv. Am Mittwoch, 23. August, ab 18.30 Uhr spricht sie im Brinkumer Mehr-Generationen-Haus (MGH) über das Thema.

Eigentlich war der Termin für den kommenden Donnerstag geplant, berichtet MGH-Leiterin Daniela Gräf. Aufgrund der zu erwartenden Straßensperrungen rund um die angekündigte AfD-Wahlkampfveranstaltung sei aber eine Verlegung beschlossen worden, sagt sie weiter. Der Vortrag von Jürgens solle vor allem den „Horizont“ der Teilnehmer erweitern.

Genau das ist auch das Ziel von Jürgens. Sie habe das erste Mal im Jahr 2008 vom bedingungslosen Grundeinkommen gehört. „Im ersten Moment klingt es unglaublich, und man denkt, das kann nicht funktionieren“, erzählt Jürgens aus ihren eigenen Erfahrungen. Nach und nach setzte sie sich aber mehr mit dem Thema auseinander, und die Idee eines Grundeinkommens für alle Bürger wurde ihr plausibler. So engagierte sich die Weyherin unter anderem auch bei den Bremer Wochen zum Grundeinkommen.

Beim Vortrag in Brinkum möchte Maxi Jürgens vor allem über die verschiedenen Ansätze für ein Grundeinkommen berichten. „Es gibt ungefähr 20 Konzepte“, erzählt sie. Daher will die Referentin zunächst einen Überblick geben.

Häufiger Kritikpunkt sei die Finanzierung des Grundeinkommens, hat Maxi Jürgens bei verschiedenen Veranstaltungen festgestellt. In die genauen Konzepte zur Bezahlbarkeit will sie aber nicht einsteigen. Nur so viel: „Es ist alles absolut finanzierbar“, sagt Jürgens. Egal ob über die Veränderung der Sozialleistungen oder eine Erhebung einer Konsum- oder Transaktionssteuer, die meisten Konzepte seien von Mathematikern und Volkswirten durchgerechnet, so die gelernte Krankengymnastin. Auch über die Höhe eines möglichen Grundeinkommens möchte sie zunächst keine Aussage treffen. „Die Höhe muss demokratisch entschieden werden“, findet sie. „Spätestens in zehn Jahren“ werde ein Art des Grundeinkommens eingeführt, ist sich Jürgens sicher.

Der Vortrag im Brinkumer MGH, Bremer Straße 9, mit Maxi Jürgens dauert von 18.30 bis 20.30 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag sind eine Fragerunde und eine Diskussion vorgesehen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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