Andrew Strong, der im Film „The Commitments“ mitspielte, tritt in der Varreler Gutsscheune auf Ein musikalisches Energiebündel

In der Varreler Gutsscheune soll es am Freitag, 4. April, richtig stark zugehen – denn angesagt hat sich der Sänger und Gitarrist Andrew Strong aus Irland. Ab 20 Uhr wollen er und seine siebenköpfige Band auf der Bühne stehen. Strong ist bisher unter anderem mit den Rolling Stones aufgetreten und wurde zu Beginn der 90er-Jahre einem größeren Publikum durch sein Mitwirken als Sänger in dem Film „The Commitments“ bekannt. Gestern schaute er im Stuhrer Rathaus vorbei, um ein bisschen zu plaudern.
13.03.2014, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Ein musikalisches Energiebündel
Von Markus Tönnishoff

In der Varreler Gutsscheune soll es am Freitag, 4. April, richtig stark zugehen – denn angesagt hat sich der Sänger und Gitarrist Andrew Strong aus Irland. Ab 20 Uhr wollen er und seine siebenköpfige Band auf der Bühne stehen. Strong ist bisher unter anderem mit den Rolling Stones aufgetreten und wurde zu Beginn der 90er-Jahre einem größeren Publikum durch sein Mitwirken als Sänger in dem Film „The Commitments“ bekannt. Gestern schaute er im Stuhrer Rathaus vorbei, um ein bisschen zu plaudern.

Wenn man Andrew Strong entspannt und plaudernd am Tisch sitzen sieht, ist es schwer zu glauben, dass der 40-Jährige auf der Bühne zu einem wahren Energiebündel mutiert und dabei eine Stimme zum Einsatz bringt, die man mit Fug und Recht als markant bezeichnen kann. Seine Stimme hat ihm auch schon den Weg zur Zusammenarbeit mit Superstars wie Meat Loaf, David Gilmore (Pink Floyd), Deep Purple, ZZ Top, Bryan Adams und den bereits erwähnten Rolling Stones geebnet. Und die Stones, für die er als Vorgruppe bei der Tournee im Jahr 1994 auftrat, hat er in guter Erinnerung behalten.

„Die Auftritte mit den Stones waren sicherlich das Tollste in meiner bisherigen Karriere. Wir haben in Prag vor rund 100 000 Menschen gespielt“, freut sich Strong heute noch. Auch bei Auftritten der Stones in München, Berlin und Stuttgart heizten Strong und seine Band das Publikum an, bevor Jagger, Richards und Co. die Bühne enterten. In Deutschland trete er gerne auf, so Strong. Wenn sich die Deutschen mal für einen Musikstil begeistern, dann bleiben sie in der Regel auch dabei. In seiner irischen Heimat sei das nicht so. „Meine erste Soloplatte kam 1994 heraus, sie ist in Deutschland gut angekommen“, erklärte der Sänger. Bis heute habe er treue Fans in Deutschland.

Zum Showgeschäft hat der Sänger eine entspannte Haltung. „Ich bin einfach froh, dass ich das tun kann, was mir Spaß macht“, sagte er. Und dabei sei es nicht von Bedeutung, ob man vor 100 000 oder vor 100 Menschen auftritt. „Ich mache das, was ich tue, immer mit Leidenschaft. Man sollte nicht ins Showgeschäft gehen, wenn es einem nur ums Geldverdienen geht.“ Zurzeit schreibe er gerade an neuen Liedern, eine neue CD soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Begonnen hatte seine Karriere mit dem Streifen „The Commitments“, der 1991 in die Kinos kam. Strong, damals 18 Jahre alt, spielte in dem Film einen Sänger. Zu verdanken hatte er die Rolle letzten Endes einem anderen Sänger, nämlich seinem Vater. „Mein Vater war in Irland ein bekannter Sänger“, so Strong. So sei der Kontakt zu dem Produzenten zustande gekommen. „Als ich mich bei dem Filmdirektor vorstellte, wollte der mich sofort für die Rolle haben“, erklärte Strong. Trotzdem habe er sich auch nach dem Erfolg des Filmes nie als Schauspieler gesehen, sondern immer als Musiker.

Bei seinem Konzert in der Gutsscheune will Strong einen bunten Mix seines bisherigen Schaffens präsentieren. „Es wird Lieder aus dem Film, aber auch einige Songs von mir und Coverversionen zu hören geben“, versprach er. Begleitet wird er dabei von einer deutschen Band, mit der er am Dienstag und Mittwoch noch probte, und zwar in Stuhr. Heute beginnt dann eine kleine Tour durch Deutschland, die die Truppe nach Rüsselsheim, Erfurt, Hamburg und Aschaffenburg führt. „Für das Konzert in Stuhr werden sie dann eingeflogen“, kündigte Helmut Frank, Vorsitzender des Vereins A Heart For Stuhr, der das Konzert veranstaltet, an. Und wer am Ende des Konzertes dann ein wenig mit Strong oder den anderen Musikern sprechen möchte, kann das durchaus tun. „No Problem“, wie Strong sagte. Er und die Musiker würden sich dann unters Publikum mischen – „Meet And Great“ nennt sich das Ganze.

Karten gibt es in den Geschäftsstellen des WESER-KURIER sowie bei Nordwest-Ticket (04 21 / 36 36 36). Sie kosten 20 Euro, ermäßigt 18 Euro. Inhaber einer Abocard sind ebenfalls mit 18 Euro dabei. Zwei Euro je verkaufter Karte sollen an gemeinnützige Stuhrer Organisationen gehen.

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