Keine Verleihung an Einzelpersonen, dafür Feier für Unterstützer Ein Stuhrer Wolf für alle Flüchtlingshelfer

Stuhr (kra). Jedes Jahr verleiht die Gemeinde Stuhr im Zuge des Frühlingsempfangs die Stuhrer Wölfe an Menschen, die sich in besonderem Maße für die Gesellschaft engagieren –„stellvertretend für die gesamte Sparte“, erklärt Stuhrs Bürgermeister Niels Thomsen. „Doch in diesem Jahr ist vieles anders, und das bedeutet auch, dass der nächste Frühlingsempfang im März 2016 ein anderer wird“, betont er.
26.11.2015, 00:00
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Von Stephen Kraut

Jedes Jahr verleiht die Gemeinde Stuhr im Zuge des Frühlingsempfangs die Stuhrer Wölfe an Menschen, die sich in besonderem Maße für die Gesellschaft engagieren – „stellvertretend für die gesamte Sparte“, erklärt Stuhrs Bürgermeister Niels Thomsen. „Doch in diesem Jahr ist vieles anders, und das bedeutet auch, dass der nächste Frühlingsempfang im März 2016 ein anderer wird“, betont er.

Zum einen solle dieser im Zeichen der Flüchtlingshilfe stehen, zum anderen würden bei der nächsten Verleihung keine Einzelpersonen geehrt, „sondern alle Menschen, die sich auf ganz vielfältige Weise für Flüchtlinge einbringen“, erklärt der Bürgermeister. Der Gedanke dahinter: „Die Flüchtlingshilfe geschieht auf so viele verschiedene Wege. Würden wir die Verleihung wie immer laufen lassen, wäre die Jury mit Sicherheit überfordert, da adäquate Stellvertreter zu wählen“, sagt Thomsen. Deshalb seien alle Stuhrer, die sich irgendwie in die Hilfe einbringen, eingeladen, sich für den Empfang am Sonntag, 13. März, ab 11.15 Uhr im Stuhrer Rathaus anzumelden. „Es soll an diesem Tag weder um die Organisation noch um politische Fragen gehen“, stellt Thomsen dabei klar. „Sondern nur darum, dass wir uns selbst einfach für tolle Leistungen feiern.“

Einen Stuhrer Wolf für jeden Einzelnen gebe es zwar nicht, aber die Anerkennung. Dabei seien Vereine und Verbände ebenso angesprochen wie Privatpersonen. „Auch sind Angehörige, Freunde oder Nachbarn aufgefordert, Helfer aus ihrer Umgebung anzumelden“, ergänzt Thomsen. „Manch einer sieht seine Hilfe vielleicht als nicht besonders genug oder denkt gar nicht daran, dass er auch angesprochen ist – da ist das Umfeld dann gefragt.“ Eine besondere Anforderung, außer dem Engagement für Flüchtlinge, sei nicht zu erfüllen.

Anmeldungen unter Angabe des Namens und der Anschrift sind bis zum 18. Januar 2016 möglich bei der Gemeinde Stuhr, Blockener Straße 6, 28816 Stuhr. Diese kann auch per E-Mail an m.langhans@stuhr.de gesendet werden. Eine persönliche Einladung erfolgt laut der Gemeinde dann bis Mitte Februar.

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