Schützenverein Stuhr von 1912 Empfang zwischen zwei Regengüssen

Stuhr-Moordeich. 'Sonnabendnachmittag um 15 Uhr waren wir Schützenbrüder und -schwestern vor unserer Schützenhalle zum traditionellen Empfang von sechs unserer sieben Majestäten angetreten', erzählt Wilfried Bellmann, Pressesprecher des Schützenvereins Stuhr von 1912. Dieser eröffnete vergangenes Wo-chenende wieder den Reigen aller Stuhrer Schützenfeste.
03.05.2010, 07:33
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Von Fritz Hopfgarten

Stuhr-Moordeich. 'Sonnabendnachmittag um 15 Uhr waren wir Schützenbrüder und -schwestern vor unserer Schützenhalle zum traditionellen Empfang von sechs unserer sieben Majestäten angetreten', erzählt Wilfried Bellmann, Pressesprecher des Schützenvereins Stuhr von 1912. Dieser eröffnete vergangenes Wo-chenende wieder den Reigen aller Stuhrer Schützenfeste.

Doch dann passierte es: Ein Schauer verjagte alle schnurstracks ins Trockene, schildert Bellmann weiter, wie der Empfang schließlich stattfand - aber in aller Eile zwischen zwei Regengüssen. 'Unser langjähriger Vorsitzender Helmut Ahrens hatte gerade noch Zeit für eine Begrüßungsansprache', sagte er und fügte hinzu, dass die zwölf Blockener Blasmusikanten unter Arnold Corßen-Katenkamp die Zeremonie zünftig begleiteten.

Damen-, Alters-, Volks- und Kinderköni-gin sowie Jugend und Schülerkönig waren zuvor aus allen Himmelsrichtungen von verschiedenen Abordnungen per Bus abgeholt worden. Lediglich Schützenkönig Klaas Nobel nahm am Empfang nicht teil, was vor Jahren so eingerichtet wurde, wie der Pressewart versicherte.

Inzwischen hatten auf dem Festplatz die Beschicker ihre Pforten geöffnet: Kinderkarussell und Bungee, Kartoffelpuffer und Schmalzgebäck, Bratwurststand und Getränketheke, Schießbude und 'Frozen Drinks'. Und natürlich die obligatorische 'Tombola in der Garage' - wieder mit 350 Gewinnen und betreut von Ursula Annert.

Auch auf der Schießsportanlage herrschte munteres Treiben - zwar witterungsbedingt nicht so stark wie am Wochenende zuvor, als dort das Königs- und Preisschießen begann. Doch Schießwart Erich Biermann war mit dem Besuch zufrieden. Am Glücksstand herrschte sogar Hochbetrieb: Gerade meldete sich die sechste Vierergruppe, um ihr Glück zu versuchen.

Mit einer Mettwurst belohnt

Bei diesem computergesteuerten Stand war der Zufallsgenerator eingeschaltet, so dass sogar der schlechteste Schütze das höchste Ergebnis erringen konnte und mit einer Mettwurst belohnt wurde. Die wurde gleich angeschnitten und unter den Vereinsmitgliedern verteilt, die sich im geräumigen Aufenthaltsraum zum Klönschnack eingefunden hatten.

Anderentags endete der Sonntag wie stets mit dem Großen Festball. Nach der Pokalverleihung zum Vergleichsschießen wurden die neuen Majestäten proklamiert, die der Zentralcomputer der Schießsportanlage errechnet hatte.

Am frühen Nachmittag hingegen fand der Umzug mit 'Altkönig Klaas' durch den Ort statt, musikalisch begleitet von den 'Moordieker Jungs & Deerns' und vom Spielmannszug Woltmershausen. Zwischendurch waren an der Bushaltestelle Danziger Straße die befreundeten Schützenvereine aus Huchting, Stickgras, Heidkrug, Annenheide und Altstuhr angetreten. Vorsitzender Ahrens begrüßte die vielen Gäste zusammen mit Protokollführerin Christine Biermann. Nach vielem 'Dreifach gut Schuss' zog der unter klingendem Spiel weiter.

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