Weyhe Erstattung der Inklusionskosten

Weyhe (ika). Die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich laut des Niedersächsischen Kultusministeriums darauf verständigt, für die Umsetzung der Inklusion ab dem Jahr 2015 an die Schulträger 11,7 Millionen Euro zu zahlen. Ab dem Jahr 2016 sollen es 20 Millionen Euro sein.
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Erstattung der Inklusionskosten
Von Annika Lütje

Die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich laut des Niedersächsischen Kultusministeriums darauf verständigt, für die Umsetzung der Inklusion ab dem Jahr 2015 an die Schulträger 11,7 Millionen Euro zu zahlen. Ab dem Jahr 2016 sollen es 20 Millionen Euro sein. Die Pauschalen für die einzelnen Schulträger errechnen sich nach den jeweiligen Schülerzahlen. Die Gemeinde Weyhe kann demnach für das kommende Jahr mit 40 000 Euro rechnen. Für das Jahr 2016 sind 70 000 Euro zu erwarten. Die Inklusionspauschalen sind bis 2018 befristet und können dann neu verhandelt werden.

Für Bürgermeister Andreas Bovenschulte ist die Inklusionspauschale vom Land „ein Schritt in die richtige Richtung“, wie er sagt. „Aber es gibt auch einen Wermutstropfen: Die bisher entstandenen Kosten werden nicht rückwirkend übernommen“, sagt er. Die Gemeinde Weyhe habe seit dem Jahr 2013 rund 155 000 Euro für bauliche Veränderungen und Anschaffungen für die Umsetzung der Inklusion ausgegeben. „Trotzdem sind wir froh, dass nun das Konnexitätsprinzip greift, das besagt: ,Wer bestellt, muss auch zahlen’, so Bovenschulte. Er befürchtet jedoch, dass die Gemeinde mit der Pauschale nicht auskommen könnte. „Das ist noch nicht abzusehen, weil wir unsere Maßnahmen je nach Einzelfall vornehmen“, sagt er.

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