Neue Wählerliste mit Jochen Albinger

Aktive Gemeinschaft Bülstedt tritt auch an

Aktive Gemeinschaft Bülstedt (AGB) heißt eine neue Wählergemeinschaft, die bei der Gemeindewahl in Bülstedt antritt. Sie wurde unter Beteiligung des früheren Bürgermeisters Jochen Albinger gebildet.
19.07.2021, 16:36
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Von Johannes Heeg
Aktive Gemeinschaft Bülstedt tritt auch an

Ein Wähler wirft seinen Stimmzettel in einem Wahllokal in eine Wahlurne. Am 12. September tritt in Bülstedt eine neue Wählergemeinschaft an, die Aktive Gemeinschaft Bülstedt.

DAVID VINCENT

Bülstedt. Aktive Gemeinschaft Bülstedt (AGB) heißt eine neue Wählergemeinschaft, die bei der Gemeindewahl in Bülstedt antritt. Sie wurde unter Beteiligung des Ratsmitglieds und früheren Bürgermeisters Jochen Albinger gebildet und hieß in der Planungsphase zunächst noch "Liste 21 für Bülstedt". Die neue Liste wird angeführt von Jonas Wahlers, ihm folgen Joschka Blanke, Jochen Albinger, Beate Blohm und Lukas Blome.

Wahlers sagte auf Anfrage, dass sein erster Platz auf der Liste keine Vorfestlegung dafür sei, dass er nach der Wahl als Bürgermeisterkandidat antrete. "Ob einer von uns bei der Bürgermeisterwahl antritt, und wenn ja wer, das steht noch nicht fest", so Wahlers. Albinger hatte kürzlich gegenüber der Redaktion erklärt, er sei gerne Bürgermeister gewesen und wolle es gerne wieder sein, "denn man kann viel bewegen". Bei der letzten Wahl 2016 hatte Albinger die meisten Stimmen bekommen. Als Mitbewerber treten die beiden Wählergemeinschaften Bülstedt und Steinfeld an. Mit wie vielen Ratsmandaten er rechnet? "Zwei wären sehr gut", meint Wahlers.

Die Aktive Gemeinschaft Bülstedt besteht ausschließlich aus Bülstedtern, so Wahlers, aus Steinfeld habe sich niemand gefunden. Die AGB möchte unter anderem erreichen, dass die Ortseinfahrten in Bülstedt und Steinfeld verkehrsberuhigt werden. Das Vereinsleben und die Jugend sollen gefördert werden. Dazu gehöre auch, dass der Jugendtreff im alten Spritzenhaus an der Dorfstraße mit einem Toilettenanbau erweitert werde. Im Sinne des Umweltschutzes möchte die AGB ermöglichen, dass auf gemeindeeigenen Flächen Blühstreifen angelegt werden. Die Kommunikation in den Dörfern solle verbessert werden, unter anderem mit Hilfe einer neuen Internetpräsenz der Gemeinde.

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