Acht Abgeordnete informieren sich Gemeinde drängt auf B 6 neu

Stuhr-Brinkum. Ein Tross von acht CDU-Landtagsabgeordneten hat sich gestern Nachmittag in der Gemeinde Stuhr über das Vorhaben B 6 neu informieren lassen. Das Millionenprojekt sieht eine Umleitung des Straßenverkehrs zwischen Bremen und Brinkum vor, wodurch die bisherige Bundesstraße 6 vor allem im Bereich Brinkum-Nord und im weiteren Verlauf auf der Kattenturmer Heerstraße entlastet würde. Die CDU-Abgeordneten gehören der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Verkehr an. Dessen Mitglieder werden künftig auch das Projekt in den Ausschüssen des Landtages begleiten und über die Mittelvergabe mit entscheiden.
12.07.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Hauke Gruhn

Stuhr-Brinkum. Ein Tross von acht CDU-Landtagsabgeordneten hat sich gestern Nachmittag in der Gemeinde Stuhr über das Vorhaben B 6 neu informieren lassen. Das Millionenprojekt sieht eine Umleitung des Straßenverkehrs zwischen Bremen und Brinkum vor, wodurch die bisherige Bundesstraße 6 vor allem im Bereich Brinkum-Nord und im weiteren Verlauf auf der Kattenturmer Heerstraße entlastet würde. Die CDU-Abgeordneten gehören der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Verkehr an. Dessen Mitglieder werden künftig auch das Projekt in den Ausschüssen des Landtages begleiten und über die Mittelvergabe mit entscheiden.

Bürgermeister Cord Bockhop erinnerte die CDU-Politiker daran, dass allein von Brinkum-Nord rund 2600 Arbeitsplätze abhingen. Bei einer Frequenz von 30000 Fahrzeugen pro Tag in Höhe Ikea seien die Kapazitäten der Strecke ausgeschöpft. "Es gibt schon heute oft Rückstaus auf die Autobahn", sagte Bockhop. "Wenn der Verkehr nicht mehr richtig läuft, läuft hier gar nichts mehr." Er kritisierte ferner, dass Bremen noch nicht die "Phase der runden Tische" überwunden habe. An der Informationsreise nahmen neben Bockhop und dem hiesigen Abgeordneten Frank Mindermann auch Karl-Heinz Klare, Ernst-August Hoppenbrock, Jörg Hillmer, Karsten Heineking, Karl-Heinz Bley, Stephan Siemer und Axel Miesner teil. Arbeitskreissprecher Hoppenbrock sagte zu, man nehme die Botschaft und ein "Gefühl für die Probleme" mit nach Hannover, könne aber noch nichts versprechen.

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