Volleyball-Oberliga Damen

Die SG Karlshöfen/Gnarrenburg siegt und siegt und..

Meister ist die SG Karlshöfen/Gnarrenburg bereits. Doch das hält sie nicht davon ab, weiter Gas zu geben. Das 3:0 beim SV Nienhagen war der 14. Sieg im 14. Spiel.
01.03.2020, 14:24
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Die SG Karlshöfen/Gnarrenburg siegt und siegt und..
Von Dennis Schott
Die SG Karlshöfen/Gnarrenburg siegt und siegt und..

Sie kommen gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus, die Volleyball-Damen der SG Karlshöfen/Gnarrenburg.

Guido Specht

Karlshöfen/Gnarrenburg. Wenn jemand eine Reise tut, so kann er viel erzählen – heißt es jedenfalls in einem Volkslied. Auf Reise begaben sich auch die Volleyball-Damen der SG Karlshöfen/Gnarrenburg. Für die Auswärtspartie beim SV Nienhagen nahm sich der designierte Oberliga-Meister gemeinsam mit dem TuS Zeven, der ebenfalls beim Tabellenvierten antreten musste, sogar einen Bus. Allein: So viel zu erzählen gab es hinterher nicht. Denn die Partie war einmal mehr eine Machtdemonstration der Karlshöfenerinnen, die schließlich ungefährdet mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:22) gewannen.

Die einzige Schwächephase, wenn man sie überhaupt so bezeichnen konnte, erlaubten sich die Gäste zu Beginn des Spiels. Die harten Aufschläge des SV Nienhagen bereiteten ihnen in der Feldabwehr einige Probleme, so dass sie zunächst mit 5:7 in Rückstand gerieten. Libera Lena Neumann stabilisierte jedoch die Annahme, und von nun an baute die SG Karlshöfen/Gnarrenburg ihre Angriffe konsequent auf. Besonders Vivien Kullik demonstrierte immer wieder ihre Durchschlagskraft in der Mitte, aber auch Melanie Maijan erzielte im weiteren Verlauf wichtige Punkte. Über 18:13 ging der erste Satz „zu 20“ an die SG.

Die machte dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Das Team von Trainer Alexander Maaser spielte sich in einen wahren Rausch, auch deshalb, weil sich der gegnerische Block auf Vivien Kullik als Angreiferin festgelegt hatte, Zuspielerin Laura Kullik aber immer wieder geschickt die Außenangreiferinnen Rieke Suske und Laura Kosak in Szene setzte – 18:9. „Es schien einfach alles zu klappen“, meinte Joanna Kullik zum klaren 25:16.

Und es ging mit Siebenmeilen-Stiefeln weiter. Dank der starken Aufschlagserie von Iris Elbrandt führten die Gäste bereits mit 9:2. Zudem offenbarte der SV Nienhagen Probleme beim Aufbau eigener Angriffe. Beim Stand von 24:15 schien die Messe abermals früh gelesen, bis die SG doch noch ein Einbruch ereilte. Eine schwache Annahme und vermeidbare Fehler am Netz ließen den Gegner noch einmal auf 22:24 herankommen. Mit einem geschickt platzierten Schlag machte Laura Kullik den Sieg aber perfekt.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg: Dammann-Kullik, Grigat, Maijan, Elbrandt, Kosak, Hahs, V. Kullik, J. Kullik, Neumann, Suske, L. Kullik, Vogel.

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