Volleyball-Oberliga Damen

(Fast) alles im grünen Bereich bei der SG

Nach der vierten Saison als Chefcoach der SG Karlshöfen/Gnarrenburg zieht Alexander Maaser ein durchweg positives Fazit.
21.03.2019, 12:50
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Lukas Grundmann
(Fast) alles im grünen Bereich bei der SG

"Wir warten die anstehenden Gespräche ab": Die Zukunft von Trainer Alexander Maaser bei der SG Karlshöfen/Gnarrenburg ist noch nicht geklärt – die Zeichen deuten aber in Richtung Verlängerung.

Hasselberg

Gnarrenburg. Nach der vierten Saison als Chefcoach der SG Karlshöfen/Gnarrenburg zieht Alexander Maaser ein durchweg positives Fazit. Seine Volleyballerinnen, die im vergangenen Herbst den Klassenerhalt in der Frauen-Oberliga als Saisonziel ausgegeben hatten, belegen nach Ende der Spielzeit einen guten vierten Platz.

„Wir sind mit der Saison im Allgemeinen sehr zufrieden. Innerhalb der Mannschaft war durchweg eine gute Stimmung spürbar“, bilanziert Maaser nach 18 absolvierten Partien. „Ich persönlich freue mich über den vierten Tabellenplatz. Wenn Vivien Kullik sich nicht verletzt hätte, wären wir möglicherweise noch etwas weiter oben in der Tabelle gelandet. Das ist jedoch Spekulation“, räumt der 48-Jährige ein. Stetig verbessert habe sich das Abwehrverhalten. Im Angriffsspiel über die Außenpositionen wünscht sich der Coach allerdings noch mehr Durchschlagskraft.

Ein Regionalliga-Aufstieg wäre laut Maaser aber ohnehin keine Option gewesen. Die Mannschaft sei auf die Oberliga ausgerichtet – selbst bei Verzicht eines Teams auf den aufstiegsberechtigten Plätzen würden die Gnarrenburgerinnen auf eine dann mögliche Relegation verzichten. Den Fokus legt der Trainer stattdessen auf andere Punkte. So will er beispielsweise Nachwuchsspielerin Amelie Vogel weiterentwickeln. „Amelie hat am letzten Heimspieltag schon ziemlich gut gespielt und soll in Zukunft auch noch mehr Spielanteile bekommen“, so der Coach.

Vogel ist allerdings eine rühmliche Ausnahme, denn grundsätzlich ist der Nachwuchs eines der Hauptprobleme bei der SG. Denn dieser ist – wie in den meisten anderen Vereinen auch – praktisch nicht vorhanden. Ein Name, der im Gespräch über mögliche Zugänge fällt, ist Joanna Kullik. Nach einem Jahr Abstinenz könnte sie nun möglicherweise zur SG zurückkehren. Die Wahrscheinlichkeit dieses Comebacks beziffert Maaser auf nahezu 100 Prozent.

Ob auch der Trainer, der zunächst acht Jahre die zweite Damenmannschaft der SG Karlshöfen/Gnarrenburg trainierte und 2015 die erste Formation übernahm, in der im Herbst startenden neuen Saison weiterhin auf der Bank sitzt, sei noch nicht abschließend geklärt. Allerdings verrät Maaser auf Nachfrage schmunzelnd: „Wir warten die anstehenden Gespräche ab. Der Job hat mir in den vergangenen Jahren viel Spaß gemacht. Vielleicht macht er in den Folgejahren auch noch Spaß.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+