Sanierung der Landesstraßen in Worpswede

Zeitplan gerät aus den Fugen

Um mindestens zwei Wochen verzögern sich die Arbeiten auf den Landesstraßen 153 und 165 zwischen Worpswede, Hüttenbusch und Karlshöfen. Aber es gibt eine Idee, um die Behinderungen ein wenig einzuschränken.
06.11.2020, 05:00
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Von Lars Fischer
Zeitplan gerät aus den Fugen

Noch wird in Mevenstedt gebaut. Bevor die Baustelle auf der Landesstraße 153 und 165 weiter wandert, gehen zwei Wochen mehr ins Land als zunächst geplant.

CARMEN JASPERSEN

Worpswede. Nachdem sich, wie berichtet, die Bauarbeiten an der Wörpedorfer Straße um rund sechs Wochen bis Mitte Dezember verlängern, gerät nun auch der Zeitplan für die zweite große Baustelle in der Region aus den Fugen. Die Sanierung der Landesstraßen 153 und 165 zwischen Worpswede, Hüttenbusch und Karlshöfen werde mindestens zwei Wochen länger als geplant dauern, teilt die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden jetzt mit. Das hat auch Konsequenzen für die geplante Sanierung des Fuß- und Radwegs an der Dorfstraße in Neu Sankt Jürgen. Gleichzeitig gibt es offenbar konkrete Überlegungen, den geplanten zweiten Bauabschnitt an der Landesstraße in drei Abschnitte aufzuteilen.

Aufgrund von „Verzögerungen im Bauablauf“ verschiebt sich die Fertigstellung der Straße im ersten Abschnitt zwischen Schlußdorf und Teufelsmoor voraussichtlich bis Freitag, 20. November. Ursprünglich sollte dieser Bereich, der während der Arbeiten voll gesperrt bleibt, bereits an diesem Freitag fertig werden. Dementsprechend rücken nun auch die nachfolgenden Arbeiten 14 Tage nach hinten. Geplant war, dass die restlichen Arbeiten in einem einzigen zweiten Bauabschnitt zwischen der Einmündung der Teufelsmoorstraße und dem Abzweig In der Reihe in Karlshöfenermoor erledigt werden sollten. Diese Baustelle wäre dann aber insgesamt über neun Kilometer lang, was bereits in der vergangenen Sitzung des Worpsweder Planungsausschusses deutlich kritisiert wurde.

Nun gibt es einen Antrag des Landkreises Osterholz an die Landesstraßenbehörde mit einem konkreten Vorschlag, diesen Abschnitt in drei Teile aufzuspalten. Rechnet man die derzeitigen Verzögerungen mit ein, dann würde der nächste Bauabschnitt zwischen 23. November und 4. Dezember den Bereich zwischen Teufelsmoor und Friedensheim betreffen. Im Anschluss käme der Streckenabschnitt von der Einmündung Friedensheimer Straße bis zur Kreuzung mit der Kreisstraße 19 in Ostersode vom 7. bis 18. Dezember dran, und die Arbeiten auf dem letzten Teilstück von der Ostersoder Straße bis kurz hinter Nordsode würden voraussichtlich erst nach einer Winterpause im neuen Jahr beendet. Ob damit auch eine veränderte Umleitung einhergeht – bislang soll die empfohlene Route im weiten Bogen über Tarmstedt, Breddorf, Rahde und Karlshöfen verlaufen – ist noch unklar. Ebenso geht die Behörde in Verden bislang noch von der Umsetzung in einem Stück aus.

Sicher ist, dass mit der Verzögerung dieser Arbeiten auch die Beseitigung der Schäden am Fuß- und Radweg der Dorfstraße (K 15) auf Anfang 2021 verschoben werden muss, weil die Straße in jedem Fall als Umleitungsstrecke dient und nicht gleichzeitig zu den Bauarbeiten auf der Landesstraße für die Sanierung gesperrt werden kann.

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