Harald Westermann nun im Ruhestand

Wechsel im Revier Hepstedt

Nach fast 40 Jahren im Dienst des Waldes ist Forstamtmann Harald Westermann in den Ruhestand gegangen. Bis zu seiner Pensionierung leitete er die Revierförsterei Hepstedt. Die hatte er im Jahr 2009 übernommen.
30.06.2020, 10:00
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Von Irene Niehaus
Wechsel im Revier Hepstedt

Förster Harald Westermann ist jetzt im Ruhestand. Mit in den Wald gekommen ist seine frühere Chefin Lena Maack, Leiterin des Forstamtes Rotenburg.

LANDESFORSTEN

Hepstedt/Rotenburg. Nach fast 40 Jahren im Dienst des Waldes ist Forstamtmann Harald Westermann in den Ruhestand gegangen. Bis zu seiner Pensionierung leitete er die Revierförsterei Hepstedt. Die hatte er im Jahr 2009 übernommen.

„Zu Beginn meiner forstlichen Laufbahn habe ich in vielen verschiedenen Revieren und Wäldern gearbeitet. Ich bin viel rumgekommen, habe viel gesehen und dabei sehr viel gelernt“, sagt Harald Westermann. Dadurch habe er nach seinem forstlichen Studium ein sehr gutes Rüstzeug bekommen, um die Förstereien und Wälder bestmöglich zu entwickeln und zu bewirtschaften. Westermann hatte nach Zwischenstationen in verschiedenen Forstämtern im Jahr 1987 die Leitung der Revierförsterei Frankenfelder Bruch im damaligen Forstamt Walsrode übernommen. Es folgte 33 Jahre lang ununterbrochen die Leitung verschiedener Reviere: Nach zwölf Jahren im Revier Frankenfelder Bruch übernahm er im Forstamt Rotenburg die Försterei Trochel, bevor er nach Hepstedt ging.

Die Revierförsterei Hepstedt umfasst 1503 Hektar Landeswald und 72 Hektar Betreuungsforsten, verteilt auf 15 unterschiedlich große Forstorte. Eine der Hauptaufgaben des scheidenden Försters sei es gewesen, „zukunftssichere, standort- und klimaangepasste Mischwälder“ zu schaffen, heißt es aus dem Rotenburger Forstamt. Das Konzept der langfristigen ökologischen Waldentwicklung sei für ihn immer eine Selbstverständlichkeit gewesen, so Westermann. Seinen Nachfolger Merlin Reuter arbeitete er bereits ein und zeigte ihm die Besonderheiten des Reviers Hepstedt. Reuter übernimmt zum 1. Oktober die Leitung. Bis dahin sei die Vertretung durch die Nachbarkollegen geregelt, berichtet Westermann. Als Herzensangelegenheit bezeichnet Harald Westermann die „ökosystemverträgliche Wildbewirtschaftung“. Ihm sei immer bewusst gewesen, „dass wir im Wald darauf angewiesen sind, mit Hunden zu jagen, um bei Bewegungsjagden erfolgreich zu sein.“ Da habe es nahegelegen, dass er als Hundeführer stets seine eigene siebenköpfige Teckelmeute zur Jagd einsetzte. „Heute habe ich meine Arbeit mit Hunden auf die Nachsuche von krankem Wild mit einem Schweißhund verlegt. Diese Aufgabe werde ich auch künftig fortsetzen“, sagt Harald Westermann.

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