Ratsfrau ist seit 15 Jahren im Rat

Heidi Stelljes will Bürgermeisterin von Hepstedt werden

Nicht nur Tarmstedt und Breddorf, auch Hepstedt könnte nach der Kommunalwahl eine Bürgermeisterin bekommen: Heidi Stelljes ist bereit. In Bülstedt will es Ex-Amtsinhaber Jochen Albinger noch mal wissen.
22.06.2021, 23:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Johannes Heeg
Heidi Stelljes will Bürgermeisterin von Hepstedt werden

Auch Hepstedt könnte nach der Kommunalwahl eine Bürgermeisterin bekommen.

CARMEN JASPERSEN

Hepstedt/Bülstedt. Gut möglich, dass außer Tarmstedt und Breddorf auch die Gemeinde Hepstedt nach der Kommunalwahl eine Bürgermeisterin bekommt. Heidi Stelljes, seit 15 Jahren im Rat und seit fünf Jahren Stellvertreterin von Hepstedts Bürgermeister Markus Schwiering, hat jedenfalls ihre Bereitschaft signalisiert, den ehrenamtlichen Posten zu übernehmen, wenn sie gewählt werde. Dass das nicht wenig Arbeit ist, habe sie in den vergangenen Jahren oft erlebt, sagte Stelljes auf Anfrage. "Aber wir haben die Aufgaben gut verteilt, das ist bei uns eine Teamleistung."

Bei der Gemeindewahl treten in Hepstedt keine Parteien an, sondern es existiert eine Wählergemeinschaft. Diese lädt für Montag, 5. Juli, 20 Uhr, zu einer öffentlichen Versammlung im Feuerwehrgerätehaus (An der Schule 10) ein. Dabei soll die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten der Wählergemeinschaft Hepstedt für die Wahl zum Gemeinderat am 12. September aufgestellt werden. "Über die Reihenfolge auf der Liste wird in geheimer Abstimmung entschieden", so Werner Hausschild, der zusammen mit Gerhard Meurer den Wahlvorstand bildet.

Wer an der Mitarbeit im Gemeinderat interessiert ist und bei der Wählergemeinschaft kandidieren möchte, wird gebeten, sich möglichst vor der Ver­­sammlung bei Werner Hauschild, Hepstedt, Schmoobach 3, Telefon 04283/1568, E-Mail Werner.Hauschild@ewe.net, oder bei Gerhard Meurer, Mühlenweg 27, Telefon 04283/371, zu melden.

Neu: "Liste 21 für Bülstedt"

Derweil wird aus Bülstedt bekannt, dass der ehemalige Bürgermeister Jochen Albinger erneut Chef der Gemeinde werden will. Der Handwerksmeister tritt erneut zur Wahl an, allerdings nicht auf der Liste der Wählergemeinschaft Bülstedt, die zusammen mit der Wählergemeinschaft Steinfeld seine Abwahl betrieben hat. Auch nicht auf einer SPD-Liste wie vor fünf Jahren, denn die wird es nicht geben, schließlich ist der kurz vor seiner Abwahl noch zurückgetretene frühere Bürgermeister kürzlich aus der SPD ausgetreten, weil er gegen einen SPD-Kandidaten bei der Samtgemeindebürgermeisterwahl antritt. Albinger hat eine eigene Liste gegründet: "Liste 21 für Bülstedt". Auf Anfrage sagt er: "Wir haben fünf männliche und eine weibliche Bewerberin auf unserer Liste, mit einer weiteren Frau sind wir im Gespräch." Es seien auch junge Kandidaten dabei, "drei sind unter 30", so Albinger. Man wolle für das Wohl des Dorfes arbeiten, indem man Vereinsleben und Umweltschutz verbinde. Er sei gerne Bürgermeister gewesen und wolle es gerne wieder sein, "denn man kann viel bewegen". 2016 hatte Albinger die meisten Stimmen bei der Wahl bekommen.

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