Stomp-Projekt in Tarmstedt

Stampfende Tänze mit Fässern

Das Kultur-Forum Tarmstedt wird erneut einen Poetry Slam veranstalten. Ergänzt wird er durch ein Stomp-Projekt. Dabei handelt es sich um eine Art Stampftanz mit Alltagsgegenständen wie Besen oder Basketbällen.
07.03.2019, 12:03
Lesedauer: 2 Min
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Von Johannes Kessels
Stampfende Tänze mit Fässern

Stomp, englische Rhytmiker-Ensemble, Trommler, Perkussion,

852, 851

frei

Tarmstedt. Auch in diesem Jahr will das Kultur-Forum der Samtgemeinde Tarmstedt wieder zusammen mit der Kooperativen Gesamtschule einen Poetry Slam veranstalten. Diesmal wird er um ein Stomp-Projekt ergänzt. Das kündigte Peter Vollhardt, der Vorsitzende des Kulturforums, jetzt auf der Jahreshauptversammlung an, zu der sich acht der 55 Mitglieder in der Samtgemeindebibliothek eingefunden hatten.

Die Mitgliederzahl ist nach einem Aus- und einem Eintritt konstant, der Kassenbestand jedoch, wie Schatzmeisterin Monika Rothweiler berichtete, von 3500 auf 640 Euro gesunken. Allerdings sind die Mitgliedsbeiträge noch nicht eingegangen, auch der Zuschuss der Samtgemeinde steht noch aus, und in diesem Jahr muss wohl weniger für die Veranstaltungen ausgegeben werden. „Wir werden mit unserem Geld auskommen“, sagte Peter Vollhardt. Im vorigen Jahr fand zusammen mit dem Freundeskreis Asyl ein Konzert mit den Zollhausboys statt, es folgte im Juni der Poetry Slam-Workshop an der KGS. Bei der öffentlichen Präsentation trat auch das Ensemble Europäische Blasmusik der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg auf. Im September gab es den Land-Art-Workshop und im November eine Kinoreihe „Handicapped – na und?“ in Zusammenarbeit mit dem Wilstedter Bürgerkino sowie einen Gesangsworkshop mit Paul Phoenix.

Der Poetry Slam des Wahlpflichtkurses Musik an der KGS wird am 27. Juni in der Tarmstedter Feuerwehrhalle öffentlich vorgeführt. Ergänzt wird er durch ein Stomp-Projekt. Dabei handelt es sich um eine Art Stampftanz mit Alltagsgegenständen wie Besen, Fässern oder Basketbällen. Vollhardt hofft, dass nicht nur Schüler mitmachen. Die Feuerwehr habe völlig unbürokratisch die Halle zur Verfügung gestellt. Eigentlich benötige man sie ja nur zur Hälfte. „Aber der Ortsbrandmeister Adrian Nötzel hat gesagt: Ach, nehmen Sie doch die ganze.“

Im Oktober stellt der Gitarrist und Psychiater Carsten Petermann sein neues Buch vor, das einen künstlerischen Zugang zur Psychiatrie bieten soll. Für den November planen Monika Rothweiler und Mathias Kurig wieder eine Kinoreihe. Das Thema ist noch offen, vielleicht werden Episodenfilme gezeigt oder Literaturverfilmungen nach Thomas, Heinrich und Klaus Mann, sagte Monika Rothweiler.

Peter Vollhardt und sein Stellvertreter Martin Koch-Siepe werden dem Kultur-Forum auch weiterhin vorstehen, wie ihre einstimmige Wiederwahl ergab. Monika Rothweiler bleibt Schatzmeisterin, neue Kassenprüfer sind Marita Ohlrogge und Lore Holsten.

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